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WAZ: Standstreifen statt Stillstand – Kommentar von Tobias Blasius zu NRW-Verkehrsplänen





Mehr als 500 Kilometer Stau im morgendlichen
Berufsverkehr haben zu Wochenbeginn das dringlichste Thema der
Landespolitik Millionen von Pendlern schmerzhaft in Erinnerung
gerufen: Nirgendwo in Deutschland geht auf den Straßen so wenig wie
in NRW.

Gewiss hat das mit Bevölkerungsdichte, europäischer Mittellage und
Baustellenzahl zu tun. Aber eben auch mit der lange fehlenden
Bereitschaft, im Kampf gegen das tägliche Verkehrschaos wirklich alle
Register zu ziehen.

Die Ankündigung von Verkehrsminister Wüst, weitere
Autobahn-Standstreifen zu Spitzenzeiten zu öffnen, ist eine Maßnahme
von begrenzter Wirkung – die jedoch zum Symbol taugt. Was seit Jahren
diskutiert wird, muss endlich auf mehr als landesweit drei
Autobahn-Abschnitten umgesetzt werden. Querdenken ist nach Jahren des
rot-grünen Planungsstillstands nicht nur wieder erlaubt, sondern
dringend erforderlich.

Wüst wird schon 2018 mit der Einstellung von neuen Ingenieuren im
Landesdienst nachlegen müssen, damit NRW endlich wieder
Planfeststellungsbeschlüsse für neue Straßen vorlegen und nach
bayerischem Vorbild Bundesgeld auch endlich verbauen kann.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 13 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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