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Weiß: Heiner Geißler war Impulsgeber mit konservativer Werteorientierung und Fortschrittsgeist





CDU/CSU-Bundestagsfraktion trauert um Heiner
Geißler

Mit Heiner Geißler ist heute eine prägende
Politiker-Persönlichkeit gestorben. Hierzu erklärt der Vorsitzende
der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:

„Heiner Geißler war über Jahrzehnte hinweg einer der wichtigsten
gesellschaftspolitischen Impulsgeber unseres Landes. Wie kaum einem
anderen gelang es ihm, eine konservative, zutiefst wertorientierte
Haltung mit kreativem Fortschrittsgeist zu verbinden.

Die Einführung des Erziehungsgeldes sowie die damals noch unter
dem Begriff „Erziehungsurlaub“ firmierende Elternzeit und die
Anrechnung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung erfolgten
in seiner Zeit als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit.
Diese familienpolitischen Leistungen markierten den mitunter
steinigen gesellschaftspolitischen Aufbruch in der Union mit dem
Übergang vom traditionellen Familienverständnis hin zu einem
Familienbild, in dessen Zentrum die Wahlfreiheit der Lebensmodelle
steht.

Mit Heiner Geißler untrennbar verbunden ist auch die Diskussion um
die Neubestimmung der „Sozialen Frage“, in der er die soziale
Bedürftigkeit von Menschen weit über klassische Parameter wie
materielle Sicherheit hinausgehend definierte und zugleich die
Grenzen traditioneller staatlicher Sozialpolitik herausarbeitete.
Bereits in seiner Zeit als Sozialminister in Rheinland-Pfalz war
Geißler einer der ersten gewesen, der die Bedeutung von
Sozialstationen als Struktur erkannte, die Menschen ein Leben in
größtmöglicher Unabhängigkeit belässt, statt sie in Einrichtungen zu
versorgen.

Unermüdlich hat er die Einordnung politischen Handelns in ein
Wertegerüst eingefordert und verdeutlicht und damit einen Gegenpol
gegen Politikkonzepte der Beliebigkeit gebildet. Heiner Geißler und
seine prägenden Impulse werden der Arbeitnehmergruppe, deren Mitglied
er war, und der gesamten Unionsfamilie sehr fehlen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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Erstellt von an 12 Sep 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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