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Weser-Kurier: Antje Stürmann über illegalen Welpenhandel





Wie wäre es mit einer Fahrt im dunklen Kofferraum?
Hunderte Kilometer, Sie haben nichts zu trinken und zu essen, es
stinkt erbärmlich. So geht es Welpen, die illegal aus osteuropäischen
Zuchtfabriken nach Deutschland gebracht und hier verkauft werden.
Und, man glaubt es kaum: Sie finden mehr Käufer denn je. In unserer
Gesellschaft muss für manche auch das Hundebaby billig und schnell zu
haben sein. Koste es, was es wolle. Fraglich ist, ob sich der neue
Besitzer auch dann noch über das eingesparte Geld freut, wenn sein
Tier verstört in der Ecke sitzt oder Tollwut hat. Ein gesunder
Vierbeiner nimmt Geld und Zeit in Anspruch. Es braucht mitunter
Monate, bis man einen seriösen Züchter gefunden hat; einige Besuche,
bis ein Tier ausgesucht, alle Papiere begutachtet und das Muttertier
angesehen ist. Am Ende kostet das neue Familienmitglied eine Stange
Geld: Bis zu 1000 Euro muss der Käufer zahlen – und das ist richtig
so. Ein seriöser Züchter gibt viele Euro für gutes Futter, notwendige
Impfungen und für Tierarztbesuche aus. Er investiert Zeit in seine
Hunde und in ausführliche Ge-spräche mit dem Käufer. Wer weder Zeit
noch Geld hat, sollte auf einen Hund verzichten.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

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Erstellt von an 11 Apr 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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