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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Wolfsgutachten





Zwischen berechtigter Sorge und Panikmache ist
es manchmal nur ein schmaler Grat. Das Wolfsgutachten vom
Landwirtschaftsverband und den Jägern sowie die »Mahnfeuer gegen
uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfes« sind zwei weitere Beispiele
für Panikmache. Dadurch wird der Eindruck erweckt, als stünde eine
Invasion der Wölfe bevor. Fakt ist: In NRW ist in diesem Jahr ganze
sieben Mal ein Wolf gesichtet worden. Und, liebe Leser: Haben Sie in
den vergangenen Monaten einen im Wald gesehen? Wohl kaum.
Selbstverständlich müssen zum Beispiel Schafzüchter Wölfe nicht
mögen, wenn sie über einige ihrer Tiere herfallen. Aber die Schäden
sind bislang keineswegs dramatisch – da richten Wildschweine sehr
viel größere an. Wer den Abschuss von Wölfen fordert, sollte
dazusagen, dass es längst möglich ist, etwa verhaltensauffällige
Tiere in der Nähe von Schulen zu töten. Dramatisieren schreibt nur
eine jahrhundertealte Geschichte fort, in der der Wolf stets als
Gefahr dargestellt wurde. Dabei ist er als Scheu bekannt und verdient
als Teil der Schöpfung Respekt statt Kugeln.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 8 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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