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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur ARD und Mehmet Scholl





Ein paar Kalauer von Moderator Delling,
gepflegte Worte von Insider Netzer. So lief das lange, so lief es
gut. Nachdem das Paar fertig hatte, übernahm Mehmet Scholl als
ARD-Fußball-Fachmann, und der ehemalige Münchener Profi änderte das
Profil der Sendungen auf sehr scharfzüngige Art. Vor allem, wenn er
mucken wollte. Da wandelte Scholl auf einem schmalen Grat, weil
Meinungsstärke und Boshaftigkeit bei ihm nicht weit auseinander
lagen. Er hat da manchmal etwas verwechselt. Aber auch die kleinen
bis schwereren Entgleisungen gingen bei seinem Arbeitgeber immer noch
als markante Äußerung durch, ein Mainstream-Mann für bla-bla-bla
sollte Scholl schließlich nicht sein. Zuletzt hat er seinen Einfluss
wohl doch überinterpretiert. Das Nichtgefallen eines Programminhalts
nahm die Kratzbürste zum Anlass, seinen Auftritt zu schwänzen. Man
kann nun rätseln, ob es am Ende doch Unbelehrbarkeit auf Seiten
Scholls war, die die kurzfristige Versöhnung wieder rückgängig machte
und das Erste zum Handeln zwang. Der Ball wird sowieso weiter rollen,
und bitte, es gibt schon auch Wichtigeres.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 10 Aug 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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