Home » Sport/Fitness » Westfalenpost: Doping in Russland

Westfalenpost: Doping in Russland





Zustimmung war nicht zu erwarten: „Danke an alle für
diese Beerdigung der Leichtathletik. Das ist eine rein politische
Entscheidung“, kritisierte die russische Stabhochspringerin Jelena
Issinbajewa bissig ironisch den Ausschluss russischer Athleten von
Olympia. Fragt sich, wer die Leichtathletik tatsächlich zu Grabe
trägt: diejenigen, die systematisch betrügen, oder jene, die dieses
Verhalten kontrollieren? Russland zahlt jetzt einen hohen Preis.
Nicht in Rio starten zu dürfen, kostet nicht nur internationales
Renommee, sondern richtig viel Geld. Mit Betrug können Sponsoren
keine Werbung machen. Klar, dass Issinbajewa sauer ist: Der
Gold-Favoritin entgeht ein kleines Vermögen. Für Olympia hat sie
schwer gearbeitet. Aber alle, die nicht betrügen, haben das auch.
Deshalb ist eine Sperre Russlands die einzig richtige Maßnahme. Sie
strahlt hohes Abschreckungspotenzial aus. Das muss die Richtschnur
sein für die nun anstehende Gesamtausschluss-Entscheidung des
Internationalen Olympischen Komitees, das bisher im Kampf gegen
Doping eher den zahnlosen Tiger gespielt hat. Sanktionen wirken
nicht, wenn sie weich wie Butter sind. Russland hat betrogen und muss
bestraft werden. Basta. Das ist nicht politisch, das ist nur gerecht.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1382483

Erstellt von an 21 Jul 2016. geschrieben in Sport/Fitness. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2017 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de