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Westfalenpost: Leben bleibt auf der Strecke – Zu Berufspendlern





Sie können lesen, sie lauschen Hörspielen, sie gehen
ihren Gedanken nach. Pendler reden sich das Leben schön. Wer Bus oder
Bahn fahren muss, um sich in ein Buch vertiefen zu können, ist arm
dran. Nicht besser geht es dem Autofahrer, der im Stau die klassische
Musik für sich entdeckt. Es gibt erfreulichere und angenehmere Orte,
um sich der Literatur und der Musik zu widmen. Wenige wollen es
wahrhaben, dass sie bei diesem Leben auf der Strecke bleiben. Der Tag
ist endlich. Das Leben auch. Und trotzdem. Millionen machen sich
jeden Tag auf den Weg, quälen sich morgens und abends im Stau, warten
auf die verspätete Bahn, versuchen in überfüllten Waggons im
Regionalexpress ein Bein auf die Erde zu bekommen. Das klingt nicht
gut, ist es auch nicht. Wissenschaftler haben es längst
herausgefunden: Je länger der Anfahrtsweg, desto unglücklicher ist
der Pendler mit seinem Leben. Die Pendelei gilt als Beziehungskiller,
Beschleuniger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer quasi nur zum
Schlafen nach Hause kommt, verpasst im sozialen Umfeld den Anschluss.
Gründe für die Pendelei gibt es genug. Familiäre Entscheidungen,
befristete Arbeitsverträge oder explodierende Mieten fallen jedem
sofort ein. Wir sind viele. Doch das ist kein Trost.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 21 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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