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100 Jahre Konrad Bau: Vom Baumeister zum innovativen Wegbereiter für Mobilität






 

Ein weiter Weg, nicht immer leicht, aber stets mutig beschritten. Er führt vom ersten Auftrag, den der Baumeister Heinrich Konrad am 24. April 1914 erhielt, bis zum hochmodernen Betrieb für Straßen- und Tiefbau, der mit 130 Mitarbeitern zwischen Würzburg und oberem Jagsttal Maßstäbe in Sachen Qualität und Effizienz setzt. Genauso wichtig, das betont Geschäftsführer Eberhard Köhler mit Blick auf das seltene Jubiläum, sei aber, wie die Ziele erreicht worden seien: „Das historische Erbe führen wir weiter: moderne Unternehmensführung und fairer Umgang mit den Kunden, gepaart mit nachhaltigen Investitionen in die Mitarbeiter.“

Zwei Weltkriege, Wirtschaftswunder, Baukrisen wie in den 70er Jahren, persönliche Schicksalsschläge. In der Geschichte von Konrad Bau spiegelt sich ein Jahrhundert der Mobilität. Bereits 1964, zum 50sten Jubiläum, hatte sich das Unternehmen in der Region etabliert, die Söhne Rudolf und Egon Konrad beschäftigten 250 Mitarbeiter. Ein Wert, den die Inhaber stets hoch schätzten. Das zeigt sich schon in den Details: 1961 wurden die Mitarbeiter mit dem Bus der Firma abgeholt. Das Unternehmen als Familie: bei Konrad keine Parole, sondern bis heute gelebte Strategie. Die Treue der Mitarbeiter bewies sich insbesondere in Krisenzeiten, etwa nach dem Verkehrsunfall im Jahr 1988, bei dem Egon Konrad ums Leben kam.

Wertvolle Beiträge zur Entwicklung der Region

Seine Söhne Heinrich und Andreas sorgten dafür, dass bei Konrad Bau die Grundzüge der modernen Unternehmensführung schon zu Beginn der 90er Jahre eingeführt wurden: Qualitätsmanagement, Weiterbildung und interne Kommunikation wurden tief verankert. Dazu kam das fachliche Know-how im Straßen- und Tiefbau, besonders in Bereichen wie Informationstechnologie und Vermessung. Konrad Bau leistet dabei immer wieder wertvolle Beiträge zur Entwicklung der Region. Etwa beim Abbruch von asbestverseuchten Industriegebäuden oder bei den Aufräumarbeiten nach dem Fronleichnams-Hochwasser von 1984, das verheerende Schäden anrichtete.

Waren bis in die 80er Jahre meist Städte, Landkreise und Kommunen die Auftraggeber, kommen heute mehr als ein Drittel der Aufträge von Industriebetrieben mit Partnerfirmen – von Kanalarbeiten bis zu Zufahrtswegen. Konrad Bau verfügt über das Know-how und den Maschinenpark, um den Ausbau und Unterhalt von Straßen zuverlässig übernehmen zu können. In den letzten Jahren lagen die Schwerpunkte auf Arbeiten an Ortsdurchfahrten und innerörtlichen Strassenabschnitten, teilweise mit den Kanal- und Wasserleitungen. Dazu kommen Erschließungen mit privaten Bauträgern.

Zukunft als Teil der Firmengruppe Schneider

Seit 2001 wird Konrad Bau geführt von Eberhard Köhler, der in der Unternehmensstrategie intensive Kalkulation mit intensivem Nachdenken über die Zukunft verbindet. „Konrad Bau ist längst zu einem essentiellen Teil unserer Firmengruppe geworden“, sagt der Geschäftsführer. Heutzutage sei es zwingend notwendig, den unternehmerischen Erfolg jeder einzelnen Baustelle zu sichern. Durch Investitionen in moderne Maschinen und schnellere Produktionsabläufe – der Straßenbau hat seine Geschwindigkeit im Vergleich zu den 80er Jahren verdoppelt – wird das Unternehmen fit für die Zukunft gemacht. Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Bei Konrad Bau wird eine offene Kommunikationskultur gepflegt, es zählt die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen. Ein wichtiger und richtiger Schritt in Zeiten, in denen mit dem Bürger über Baumaßnahmen intensiv diskutiert wird – manchmal direkt auf der Straße. Dass man bei Konrad Bau direkt das Gespräch sucht, wenn es um die Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum geht, zeigt: Das Firmenmotto „Ihr Wegbereiter“ hat Dimensionen, die letztendlich alle Menschen in der Region betreffen. Aus Anlass des Jubiläums darf gesagt werden: Viele davon weisen für Konrad Bau in eine erfolgreiche Zukunft.

Zeitleiste: Wichtige Daten der Firmengeschichte

24. April 1914 Gründung durch Baumeister Heinrich Konrad
1946 Zweigbetrieb in Würzburg
1952 Zweigbetrieb in Wertheim
1959 Geschäftsstelle Bad Mergentheim
1964 50 Jahre, 250 Mitarbeiter
16. Mai 1969 Tod von Heinrich Konrad
1972 Sohn Rudolf leitet Unternehmen in Wertheim, Sohn Egon führt die Geschäfte in Gerlachsheim
01. Aug. 1972 Verlegung des Firmensitzes nach Königshofen
26. Feb. 1988 Firmenchef Egon Konrad stirbt bei einem Verkehrsunfall. Auch Bilanzbuchhalter Otto Schröder kommt ums Leben. Die Söhne Dr. Heinrich Konrad und Andreas Konrad treten die Nachfolge an.
2001 Eberhard Köhler erwirbt die Firmenanteile und führt seither die Geschäfte.
2006 Gemeinsame QM-Auditierung der drei Standorte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unseren Veranstaltungen zum Jubiläum „100 Jahre Konrad Bau“:

8. Mai 2014, 17 Uhr: Jubiläumsveranstaltung für Pressevertreter und geladene Gäste
Gesprächsrunden mit Blick auf 100 Jahre Mobilität. Stadthalle Lauda, Backsteiner Straße 60. Anmeldungen unter 09343/6200-0 oder per Mail an jubilaeum@konradbau.de.
Mehr Informationen im Internet unter www.IhrWegbereiter.de.

20. Juli 2014: Tag der offenen Tür bei Konrad Bau
Lauda-Königshofen, Waldstraße 29.

Anmeldungen und Rückfragen nehmen wir gerne telefonisch oder per E-Mail entgegen. Unter der folgenden Adresse können Sie außerdem Bildmaterial zum Thema anfordern oder Interview-Termine vereinbaren.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1049857

Erstellt von an 23 Apr 2014. geschrieben in Bilder, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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