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12. PSD Journalistenpreis verliehen: Auszeichnungen für FAS, Der Tagesspiegel, Capital, SRF, Hessischer Rundfunk und Correctiv





Der Verband der PSD Banken e.V. verleiht diesen
Donnerstag in Bonn zum zwölften Mal den mit 20.000 Euro dotierten PSD
Journalistenpreis. Das diesjährige Motto lautet „Transformation des
Bankgeschäfts“. Claus Döring, Chefredakteur der Börsen-Zeitung,
resümiert „Es war manchmal überraschend, mit welchen Themen sich
Journalisten im Rahmen der Transformationsprozesse im Bankgewerbe
beschäftigen. Andere Themen wie Blockchain scheinen hingegen
Dauerbrenner zu sein.“

Kategorie Print

Der erste Platz in der Kategorie Print geht an den freien
Journalisten Heinz-Roger Dohms für die am 01.10.2015 in Capital
erschienene Einreichung „Die Erfindung der Einfachheit“. Der
Journalist porträtiert das Erfolgsrezept einer Bank, in dem der
Journalist den Menschen über die Schulter schaut, die die Arbeit auch
tatsächlich verrichten. Nicht der Vorstand des Unternehmens steht im
Rampenlicht, sondern die Reportage startet beispielsweise beim
täglichen zentralen Posteingang. Stilistisch und handwerklich ist
diese Reportage hervorragend. Der Journalist hinterfragt dabei das
Erlebte in seiner Reportage kritisch und enthält diese Informationen
dem Leser auch nicht vor.

Der Artikel „Der Code der Zukunft“, erschienen am 22. Mai 2016 in
der Tageszeitung Der Tagesspiegel, verfasst von Carola Neuhaus,
belegt Platz 2 in der Kategorie Print. Dieser Artikel ist einer von
insgesamt fünf eingereichten Beiträgen, die sich mit dem Thema
Blockchain auseinandergesetzt haben. Die Autorin hat nach einhelliger
Meinung der Jury das komplexe Thema „auf den Punkt“ geschrieben. Die
Jury wusste nicht, welcher Satz oder welches Wort man hätte streichen
oder ergänzen können. Der Beitrag ist in sich und für den zur
Verfügung stehenden Platz einer Tageszeitung mustergültig verfasst
und illustriert.

Der dritte Platz in der Kategorie Print geht an Dyrk Scherff von
der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Der Beitrag trägt
den Titel „Hauskauf in Gefahr“ und ist am 29.05.2016 erschienen. Der
Artikel beschäftigt sich mit den Auswirkungen der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Es gelingt dem Preisträger dabei,
sowohl die Probleme der finanzierenden Banken, als auch die
Konsequenzen für bestimmte Kundengruppe sauber herauszuarbeiten und
darzustellen.

Kategorie TV/Radio/Online

Der erste Platz in der Kategorie TV/Radio/Online geht an Jonathan
Sachse von correctiv für seine Geschichte „Kredite unter Freunden“,
die am 03.11.2015 bei der FAZ erschienen ist. Pointiert zeichnet der
Autor ein Bild von der wirtschaftlichen Lage der Sparkasse
Dinslaken-Voerde-Hünxe und schaut den handelnden Verantwortlichen auf
die Finger. Es ist die gute Schreibe, es ist der scharfe Blick des
Journalisten und letztlich ist es das gesamte Bild, welches der
Journalist Jonathan Sachse hier gestochen scharf zeichnet. Der
Beitrag ist klar und gut strukturiert und bietet einen sehr hohen
Nutzwert – zumindest für die Bürger der drei betroffenen Kommunen.
Und für alle anderen ist der Beitrag sehr lesenswert.

Der zweite Platz in der Kategorie TV/Radio/Online geht an Steffen
Clement vom Hessischen Rundfunk für seinen Beitrag „Verrückte
Zinswelt – wo es für Kredite Geldgeschenke gibt“, ausgestrahlt am
01.06.2016 in der ARD im Wirtschaftsmagazin plusminus. In diesem
Beitrag werden die Kassakredite der Kommunen thematisiert: Deutsche
Kommunen erhalten bei mehreren ausländischen Banken Zinsen, wenn sie
neue Kassakredite aufnehmen. Dieses volkswirtschaftlich bedeutsame
und aus Sicht der Jury bedenkliche Thema wurde bisher journalistisch
viel zu wenig gewürdigt. Dem Redakteur gelingt es, das Thema in nur
acht Minuten vollumfänglich und interessant vor- und darzustellen.

Den dritten Platz in der Kategorie TV/Radio/Online erreicht
Florian Jean Francois Tanda für seine Einreichung mit dem Titel
„Blockchain: Die Finanzwelt im Banne der Bitcoin-Technologie“,
gesendet am 01.02.2016 im Schweizer Fernsehen (SRF). Für den Beitrag
spricht, dass die Funktionsweise der Blockchain und die Konsequenzen
des Einsatzes dieser neuen Technologie anschaulich und
nachvollziehbar erklärt werden. Mehrere Interviewpartner mit
unterschiedlichem Hintergrund geben Auskunft über die Möglichkeiten
der Technologie und ihre Konsequenzen. Der Beitrag offenbart auch,
wie 42 internationale Großbanken sich bereits heute auf die neue
Technologie einstellen. Die grafische Umsetzung empfand die Jury als
hervorragend. Der Beitrag zeigt zudem, in welchen Branchen und
Sektoren die Technologie auch zum Einsatz kommen könnte: vom
Autoleasing bis zum Handelsregister.

Den Juryvorsitz hat der Chefredakteur der Börsen-Zeitung, Claus
Döring, übernommen. Weitere Jurymitglieder sind: Gertrud Hussla
(Handelsblatt), Prof. Dr. Henrik Müller (Institut für Journalistik,
TU Dortmund), Marcus Pfeil (Chapter One), Ulrich Ueckerseifer (WDR),
Manfred Westphal (Verbraucherzentrale Bundesverband), Stefan Wolff
(freier Journalist, u.a. ARD Börse, Deutschland-funk). Die Jury wird
durch Rudolf Conrads, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der PSD
Banken, komplettiert.

Pressekontakt:
Olaf Willems
Verband der PSD Banken e.V.
Tel. 0228/95904-140
olaf.willems@vpsd.de
www.psd-bank.de

Original-Content von: Verband der PSD Banken e.V., übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1425776

Erstellt von an 17 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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