Home » Auto/Verkehr, Bilder » Alle fünf Minuten ein Hubschrauber-Einsatz / Gemeinnützige ADAC Luftrettung startet 2016 zu 54.444 Notfällen / Flotte modernisiert: mehr Reichweite und verbesserte Leistung (FOTO)

Alle fünf Minuten ein Hubschrauber-Einsatz / Gemeinnützige ADAC Luftrettung startet 2016 zu 54.444 Notfällen / Flotte modernisiert: mehr Reichweite und verbesserte Leistung (FOTO)






 


Die Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind im Jahr
2016 zu 54.444 Notfällen gestartet. Das sind 382 mehr als im Vorjahr.
Damit hoben die Lebensretter tagsüber im Durchschnitt etwa alle fünf
Minuten zu einem Einsatz ab. Die Zahl der versorgten Patienten stieg
bundesweit ebenfalls leicht auf 48.567 (plus 306). Davon mussten rund
13.000 mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.

Einsatzursache Nummer eins waren bei den Primäreinsätzen mit fast
50 Prozent erneut internistische Notfälle, wie akute Herz- und
Kreislauferkrankungen. In zwölf Prozent der Fälle wurden die
Lebensretter zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall)
gerufen, bei zehn Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache.

Ausschlaggebend für den leichten Zuwachs bei den Rettungsflügen
ist der erst im September 2015 in Dienst gestellte „Christoph 65“ am
Standort Dinkelsbühl (Bayern). Dieser leistete in seinem zweiten Jahr
bereits 1.684 Einsätze. Insgesamt flogen die gelben Hubschrauber mit
12.898 die meisten Einsätze in Bayern, gefolgt von Rheinland-Pfalz
(7.225) und Nordrhein-Westfalen (6.358). Gerade in ländlichen
Regionen ist der Rettungshubschrauber oftmals der schnellste und
einzige Weg den Notarzt zeitgerecht zum Patienten zu bringen und
schonend in eine geeignete Klinik zu transportieren.

Aufgrund verschärfter EU-Vorgaben wird ein großer Teil der ADAC
Hubschrauberflotte sukzessive modernisiert. 2016 wurde auf den
Intensivtransporthubschrauber-Stationen Greven, („Christoph
Westfalen“) und Senftenberg („Christoph Brandenburg“) das alte
Hubschraubermuster BK117 durch die neue moderne H145 getauscht. Die
Intensivtransporthubschrauber fliegen rund um die Uhr Patienten von
Klinik zu Klinik. Dabei werden meist schwer kranke Patienten
transportiert, die auch im Hubschrauber intensiv-medizinisch betreut
und schnell in eine Spezialklinik gebracht werden müssen.

Das Hubschraubermuster H145 ist perfekt für das Konzept
Intensivtransport: mehr Platz, größere Reichweite und verbesserte
Leistung. Auch für den Nachtflug sind die Maschinen bestens geeignet.
Die neue H145 wird auch bereits auf den Stationen mit Rettungswinde,
in München, Murnau und Sande eingesetzt. „Christoph 62“, Bautzen
folgt im Frühjahr 2017.

Die ADAC Luftrettung gGmbH ist mit 55 Hubschraubern an 37
Stationen eine der größten zivilen Luftrettungsorganisationen in
Europa. Die Stationen „Christophorus Europa 3“ in Suben (Österreich)
und „Lifeliner Europa 4“ in Groningen (Niederlande) starten zu
grenzübergreifenden Einsätzen.

Diese Presseinformation, Fotos und Info-Grafiken finden Sie online
unter presse.adac.de. Folgen Sie uns auch unter twitter.com/adac.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH:

Mit 55 Rettungshubschraubern an 37 Stationen ist die gemeinnützige
ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas.
Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen
Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei
der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden
Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das
Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade
bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der
Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom
Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw.
seine Rekonvaleszenz.

Über die ADAC Stiftung:

Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs-
und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen: Wissenschaftliche
Erkenntnisse sollen die Sicherheit im Straßenverkehr und im
Amateur-Motorsport erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung
Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im
Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die
Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Die
Stiftung unterstützt zudem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen,
die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Ein
Förderschwerpunkt ist die Rettung aus Lebensgefahr mit der ADAC
Luftrettung gGmbH.

Pressekontakt:
ADAC Stiftung
Tel.: (089) 7676-3474
e-Mail: medien@adac.de
www.presse.adac.de

Original-Content von: ADAC SE, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1453367

Erstellt von an 7 Feb 2017. geschrieben in Auto/Verkehr, Bilder. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2018 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de