Home » Allgemein » BERLINER MORGENPOST: Schwarzfahren ist keine Petitesse – Kommentar von Thomas Fülling

BERLINER MORGENPOST: Schwarzfahren ist keine Petitesse – Kommentar von Thomas Fülling





Sei solidarisch. Klingt irgendwie immer gut. Das
scheint sich auch die Jugendorganisation der Linkspartei gedacht zu
haben, als sie jetzt „Solidarität mit Menschen ohne Fahrschein“
fordert. Konkret ruft die „Linksjugend- Solid“ dazu auf, es denn
„Kontrollettis“ von BVG und S-Bahn möglichst schwer zu machen, damit
sich Schwarzfahrer an der nächsten Station schnell verdrücken können.

Was da so nett und verständnisvoll daher kommt, ist der Aufruf
dazu, es mit den Gesetzen nicht so genau zu nehmen. Noch vor einem
Jahr wäre der Aufruf der Linksjugend vielleicht als politische
Petitesse durchgegangen. Doch seit November trägt die Linke
Regierungsverantwortung in Berlin.

Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus macht es sich da zu einfach,
wenn sie kurzerhand erklärt, die Linksjugend sei eigenständig und
könne von ihr nicht beeinflusst werde. Wer wirklich solidarisch und
sozial sein will, trägt als Nutznießer einer Leistung zur deren
Finanzierung mit bei – und propagiert kein Leben auf Kosten anderer.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/209635069

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1457615

Erstellt von an 16 Feb 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2018 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de