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Berliner Zeitung: Kommentar zur Schändung von Stolpersteinen in Neukölln. Von Maritta Tkalec





Die meisten der geschändeten Steine waren diesmal
nichtjüdischen Widerständlern gewidmet – Kommunisten,
Sozialdemokraten, Humanisten, verurteilt wegen Wehrkraftzersetzung,
Hochverrats, politischer Unzuverlässigkeit. Warum diese Auswahl? …
Die Vermutung liegt nahe, dass die Schänder ihren Hass gegen
Menschen richten, die sie als Verräter am Deutschtum verstehen. Ja,
dieser Raub von Denksteinen soll all jene einschüchtern, die heute
angeblicher Überfremdung Vorschub leisten: Flüchtlinge ins Land
lassen, ihnen Schutz gewähren, Moscheen akzeptieren und Frauen mit
Kopftüchern. Von solchen Ängsten Getriebene laufen eben nicht nur in
Dresden bei Pegida herum.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Redaktion
christine.dankbar@dumont.de

Original-Content von: Berliner Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1549798

Erstellt von an 9 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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