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Berufsförderungswerk Hamburg – Start des Qualifikationsprogramms 2017






 

Anfang Februar 2017 beginnt das neue Programm zur beruflichen Rehabilitation des Berufsförderungswerks Hamburg. Neu ist die Schwerpunktsetzung: So konzentriert sich das Berufsförderungswerk künftig mehr darauf, Jobsuchende auf Basis ihrer Berufsbiografie und gesundheitlichen Situation arbeitsplatzbezogen und schneller als bisher zu qualifizieren, zu coachen und zu vermitteln. Dieses 12monatige Modell „(i plus – qualifiziert in Arbeit“) hat sich das Berufsförderungswerk rechtlich schützen lassen. Neue sind: i plus. Qualifizierung und Integration für Tätigkeiten in der Finanzbuchhaltung sowie im Einkauf oder in der Büroorganisation.

Dabei spiegelt das i plus ebenso wie das gesamte Programm die gewandelten Bedürfnisse der Teilnehmer an Reha- Maßnahmen sowie die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Im Mittelpunkt steht einerseits, die gesundheitliche Fitness der Teilnehmer einzuschätzen und nach Bedarf wiederherzustellen. Auf der anderen Seite können die, die länger dem Lernumfeld fern waren, vorbreitende Kurse nutzen, um die Grundlagen für eine anschließende Fachausbildung zu legen. Auf das „Lernen zum Lernen“, bei dem die individuellen beruflichen Zielvorstellen abgeglichen oder Sprach- und Rechenkompetenz aufgefrischt werden, folgen Fachausbildungen in unterschiedlichen Fachrichtungen.

Das Berufsförderungswerk passt sein Portfolio dem Fachkräftebedarf an. Es bietet Fachausbildungen in drei Bereichen: Technische Berufe/IT- und Medien (IT-Systemkaufmann/frau oder Produktdesigner), Kaufmännische Qualifizierung (z.B. Kaufleute Büromanagement oder Gesundheitswesen) sowie Weiterbildung (z.B. SAP-Supply Chain Management). Zusätzlich kann das Berufsförderungswerk seit kurzem seine Kompetenz auch den Nutzern von Bildungsgutscheinen anbieten, so dass die Agentur für Arbeit die Kosten trägt und das Arbeitslosengeld während der Weiterbildung weiter gezahlt wird.

„Das Berufsförderungswerk bietet nicht nur die Fachqualifikation wie andere, sondern stellt sich als Gesundheitsspezialist der beruflichen Reha auf die beruflichen und gesundheitlichen Bedürfnisse der Teilnehmer ein. Wir schauen darauf, dass die individuellen medizinischen Dispositionen passen, weil die den Erfolg der beruflichen Reha beeinflussen. Stimmt die Fitness nicht, kommt eine Qualifizierung als Logistiker an Grenzen. Macht die Psyche nicht mit, verliert sich ein Teilnehmer schnell in der Ausbildung zum IT-Kaufmann. Jeder Teilnehmer profitiert von unserem Workflow. Er beginnt bei der körperlichen Gesundheit, geht weiter über die psychische Befindlichkeit bis zur Betreuung, sich in einem neuen Job zurechtzufinden. Die fachliche Ausbildung, Qualifizierung und Qualifikation ist Schwarzbrot. Werden Fachkräfte nachgefragt, ist das fachliche Know How eine Selbstverständlichkeit. Weiterführende, soziale, gesundheitliche und kommunikative Kompetenzen, wie sie das Berufsförderungswerk bietet, steigern den Marktwert – auch für Arbeitnehmer mit Handicap. Berufliche Reha ist praktische Inklusion in der Arbeitswelt. Wir freuen uns, wenn wir künftig noch stärker mit der Wirtschaft der Region kooperieren“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer Berufsförderungswerk Hamburg.”

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Erstellt von an 2 Feb 2017. geschrieben in Bilder, Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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