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Bibelpark, Planetenweg und Kur für die Füße: Heilbäder und Kurorte in Hessen mit besonderen Erlebnissen






 

Wiesbaden, 01. Februar 2017. Körper und Geist in Einklang bringen, sich eine Auszeit vom Alltag gönnen – das macht die 31 Heilbäder und Kurorte in Hessen aus. Doch neben den umfangreichen Gesundheits- und Genesungskuren, Mineral- und Solequellen, sowie Thermen und Bädern, locken die Heilbäder und Kurorte in Hessen mit besonderen Erlebnissen für Jung und Alt.
Die Arche Noah im Bibelpark in Herbstein erkunden
Ein hölzernes, begehbares Schiff inmitten lebensgroßer Holzfiguren – ¬ Die eindrucksvollen Bauten des kinderfreundlichen Bibelparks im Heilbad Herbstein entstammen bekannten Geschichten aus dem Alten Testament. Religion, Kunst, Information, Spiel und Spaß miteinander vereinen, das ist das erfolgreiche Konzept des gigantischen Spielgeländes. Besucher sollen dazu angeregt werden, Geschichten aus der Bibel zu entdecken und individuell für sich zu reflektieren. Zu den aktuellen Ausstellungen zählen unter anderem die „Arche Noah“, „David und Goliath“, „Mose“, „die zehn Gebote“ und „der brennende Dornbusch“. Der Bibelpark ist Teil des Kolpinger Feriendorfs Vogelsbergdorf, weshalb es für Besucher in Gruppen im Vorfeld einer Anmeldung bedarf. Eintrittspreise und weitere Informationen finden Interessierte unter: www.kolping-feriendorf.de.
Pilgern durch Hessens traditionelles Kneippheilbad:
Der Camberger Kercheweg in Bad Camberg
Bad Camberg mit seiner 1.000-jährigen Geschichte genießt als ältestes hessisches Kneippheilbad einen hervorragenden Ruf in der Gesundheitsvorsorge und Naherholung. Bewegung, Entdeckung und Besinnung erfahren Pilger auf einer rund 25 Kilometer langen Tour über den Camberger Kercheweg im Goldenen Grund. Die Route führt vorbei an Kirchen, Kapellen, Wegkreuzen und Bildstöcken aus Stadt und Land. Um an der an mehreren Samstagen stattfindenden Pilgertour über den Kercheweg teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung von bis zu drei Tagen im Voraus erforderlich. Treffpunkt ist vor der Kreuzkapelle. Darüber hinaus werden auch Stadtführungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten, wie beispielsweise die „Kneipp-Kräutergartenführung“, eine „Entdeckungsreise durch das Kneipp-Heilbad“, sowie ein „Meditativer Abendspaziergang“. Weitere Informationen unter: www.bad-camberg.de.
Heiliges Gewächs im Kirch- und Bibelgarten St. Curtis in
Bad Sooden-Allendorf
Oliven- und Äpfelbäume, Weinreben, Gewürze, Heilkräuter wie Safran, Rizinus und Wacholder fanden bereits Erwähnung im Alten Testament und gehören heute zum Pflanzenbestand des im Jahr 2008 ehrenamtlich angelegten Kirch- und Bibelgartens St. Crucis im hessischen Kurort Bad Sooden-Allendorf. Aus den rund 120 in der Bibel vorkommenden Pflanzenarten wurden Blumen, Bäume, Kräuter und Gewürzpflanzen gezielt nach ihrer Wetterbeständigkeit ausgewählt und in großzügigen Beeten angepflanzt. Alle Pflanzen sind mit deutscher und botanischer Bezeichnung versehen, den Bibelstellen zugeordnet und entsprechend gekennzeichnet. Kübelpflanzen runden das Gesamtbild zu einer wahren Wohlfühl-Oase ab, die zum Meditieren und Entspannen einlädt. Eine weitere Besonderheit der Parkanlage stellt das mit Bienen bewohnte Insektenhotel dar – Eine Attraktion speziell für kleine Besucher, die gleichzeitig für ökologisches Gleichgewicht sorgt. Der Kirch- und Bibelgarten St. Crucis kann ganzjährig besucht werden. Für Besuchergruppen stehen nach Anmeldung erfahrene Botaniker für eine Gartenführung zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.kirch-bibelgarten.de.
Wandern durch die Galaxie: Der Planetenweg in Bad Zwesten
An einem Tag Pluto, Mars und Venus bereisen – Im Heilbad Bad Zwesten kommen kleine und große Astronomie-Fans voll auf ihre Kosten. Der 6,7 Kilometer lange Planetenweg ist maßstabsgetreu den Dimensionen des Sonnensystems nachempfunden und stellt an insgesamt neun Stationen die einzelnen Himmelskörper der Milchstraße dar. Während der innere Planetengürtel nah am Ausgangspunkt am Kurhaus im Kurpark gelegen ist, werden die Entfernungen zu den äußeren Planeten zunehmend größer. So können Besucher den originalgetreuen Abstand der einzelnen Planeten zueinander erleben. An den einzelnen Stationen versorgen aufgestellte Tafeln Wissbegierige mit allen wichtigen Informationen rund um das Sonnen- und Planetensystem. Für eine Pause während der circa zweistündigen Erkundungstour bietet sich ein Abstecher zur Ruine der Burg Löwenstein mit atemberaubendem Ausblick über den Löwensteiner Grund an und gilt bei Einheimischen als Geheimtipp. Weitere Information unter: www.bad-zwesten.de.
Kur für die Füße in Bad Orb
Der längste Barfußpfad Deutschlands erwartet Besucher am Rande des über 100 Jahre alten Kurparks von Bad Orb. Dieser Weg erstreckt sich über 4,5 Kilometer und bietet mit 30 Stationen für alle Barfußfans eine Sinnesexplosion für die Füße. Ob Balancieren über Salinen-Schwebebalken, Durchqueren von warmem Sand und weichem Gras oder Waten durch kaltes Wasser – Der Pfad trainiert Gleichgewichtssinn sowie Geschicklichkeit und regt die verschiedenen Reflexzonen des Fußes an. Unterwegs sorgen ein Wildgehege und eine Kneipp-Anlage für Abwechslung. Zahlreiche Ruhebänke und ein Café bieten Rastmöglichkeiten sowie Verpflegung für zwischendurch. Der Barfußpfad kann täglich wieder ab Ostern 2017 zum kleinen Preis erkundet werden. Wer den zwei bis dreistündigen Erlebnisparcours mit fachkundiger Begleitung erleben will, kann an einer Führung über den Barfußpfad teilnehmen. Weitere Informationen unter: www.bad-orb.info.
Mardertelefon und Spechthotel – Interaktiver Walderlebnispfad in Wiesbaden
Sehen, hören, fühlen und riechen: Der 3,3 Kilometer lange Erlebnispfad rund um den Neroberg, dem Hausberg des Heilbads Wiesbaden, ermöglicht Jung und Alt den Stadtwald kennenzulernen und mit allen Sinnen zu erleben. Insgesamt 16 Stationen erklären spielerisch das komplexe Ökosystem des Waldes mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und weisen auf kleine und große Naturwunder entlang des Weges hin. Besonders die interaktiven Erlebnisstationen lassen keine Langeweile aufkommen: Besucher erfahren im „Spechthotel“ alles zum Lebensraum des heimischen Vogels oder können über ein „Madertelefon“ kommunizieren. An der „Tiersprunggrube“ oder der „Wurfstation“ sind körperlicher Einsatz und Geschick gefragt, um sich mit den tierischen Waldbewohnern zu messen. Der Start- und Endpunkt des Waldlehrpfades befindet sich direkt oben auf dem Neroberg und als Orientierungshilfe dienen Wegweiser mit einem Bild des Räubers Leichtweiß. Wer nicht die ganze Strecke zurücklegen möchte, kann den Rundweg auch in verkürzter Form über insgesamt 2,3 Kilometern und mit 12 Stationen laufen. Weitere Informationen unter: www.wiesbaden.de.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1451200

Erstellt von an 1 Feb 2017. geschrieben in Bilder, Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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