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Caledonia Mining revidiert Gewinnprognose für 2016





Goldproduzent Caledonia Mining (ISIN: JE00BD35H902 / TSX: CAL) muss trotz des positiven Verlaufs der Expansionsbemühungen auf der simbabwischen ‚Blanket‘-Mine, an der die Gesellschaft zu 49 % beteiligt ist, die Erwartungen von Anlegern und Analysten bezüglich der diesjährigen Gewinnentwicklung dämpfen. Wie das mittlerweile auf der Kanalinsel Jersey beheimatete Unternehmen mitteilte, werde der auszuweisende Gewinn pro Aktie für das laufende Geschäftsjahr aller Voraussicht nach niedriger ausfallen als bislang angenommen. Zwar wurden zunächst keine konkreten Zahlen oder ein Zielkorridor genannt, jedoch wies man darauf hin, dass man das Ergebnis des Vorjahres dennoch auf alle Fälle deutlich übertreffen werde.

Als Gründe für die weniger stark ausfallende Gewinnsteigerung wurden vor allem drei Punkte genannt:

Zum einen habe der jüngste Anstieg der südafrikanischen Währung Rand gegenüber dem US-Dollar dazu beigetragen, dass sich die auf Rand-Basis anfallenden Ausgaben des in US-Dollar bilanzierenden Unternehmens erhöht hätten. Zudem habe der eigentlich sehr erfreuliche Kursanstieg der Caledonia-Aktie von 0,59 USD zu Jahresbeginn auf 1,77 USD zum Ende des 3. Quartals für eine deutliche Steigerung der Aktien-bezogenen Kosten – etwa bei der Management-Vergütung – geführt. Darüber hinaus seien einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Evaluierung verschiedener Investitionsmöglichkeiten angefallen.

Ungeachtet dessen geht man bei Caledonia aber weiterhin davon aus, dass die Gesamtperformance am Ende des Jahres in etwa den Erwartungen entsprechen werde, zumal die ‚Blanket‘-Mine weiterhin robust ‚Cash‘ generiere. Auch dürften die zu erwartende Produktionssteigerung im Zuge der Ausbaubemühungen sowie das derzeitige Goldpreisniveau dafür sorgen, dass die Umsatzerwartungen des Marktes erfüllt würden. Zwar seien die erzielten durchschnittlichen Erzgehalte im Oktober zeitweilig niedriger ausgefallen als prognostiziert, dennoch sei das für dieses Jahr anvisierte Produktionsziel von 50.000 Unzen wohl nicht in Gefahr. Zudem würden sich auch die operativen Kosten der ‚Blanket‘-Mine weiterhin nahe des Erwartungshorizonts bewegen.

„Vorbehaltlich unvorhersehbarer Umstände im verbleibenden Jahr 2016 wird die ‚Blanket‘-Mine weiterhin gute Resultate liefern und auch der Investitionsplan zur Steigerung der Produktion auf 80.000 Unzen Gold im Jahr 2021 liegt noch immer im Zeitplan, da alle wichtigen Meilensteine für dieses Jahr bereits erfüllt wurden“, so das zuversichtliche Fazit von Caledonia-Chef Steve Curtis.

Seine Finanzzahlen für das am 30. September zu Ende gegangene 3. Quartal will das Unternehmen im Übrigen am 14. November 2016 vorlegen.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Erstellt von an 3 Nov 2016. geschrieben in Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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