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Der Kurzfilm kann alles – vom Science-Fiction bis zum dokumentarischen Roadmovie / 3sat zeigt acht Erstausstrahlungen zu den 60. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen / 3sat-Förderpreis





Dienstag, 6., Mittwoch, 7., und Donnerstag, 8. Mai 2014
Erstausstrahlungen

3sat zeigt zum Abschluss der 60. Internationalen Kurzfilmtage
Oberhausen (1.-6.5.) acht Kurzfilme in drei Filmnächten. Die
Produktionen geben einen Einblick in das breite Spektrum dieses
Genres. Vom Science-Fiction über den Experimentalfilm bis zum
dokumentarischen Roadmovie ist alles dabei; die Filme – darunter
preisgekrönte – liefen im vergangenen Jahr im Oberhausener
Wettbewerb.

Los geht es am Dienstag, 6. Mai, um 0.30 Uhr mit dem Kurzfilm
„Beyond Love and Companionship“ von Lior Shamriz. Er zeigt die
Identitätssuche einer jungen Israelin in Berlin. Im Anschluss bewegt
sich eine junge Frau zwischen Traum und Wirklichkeit durch einen
wilden Garten und macht dort eine merkwürdige Entdeckung: „Anfang
Juni“ von Kerstin Neuwirth.

Am Mittwoch, 7. Mai, ab 0.20 Uhr, geht es in der zweiten Nacht
weiter mit dem Film „Aldona“ von Emilija Skarnulyté, der in das Leben
einer blinden alten Dame aus Litauen blickt. Im Anschluss
dokumentiert der augenzwinkernde Experimentalfilm „Reign of Silence“
von Lukas Marxt die Eigenschaften eines Ortes in der Konfrontation
mit einer menschlichen Intervention: Ein ferngesteuertes Motorboot
erzeugt Wellen in Spiralform. Und zum Abschluss des Abends zeigt 3sat
um 0.40 Uhr mit „25572 Büttel“ einen kurzen Dokumentarfilm von Rainer
Komers über Fremdheit, Verlust und Zerstörung – über die Reste eines
Dorfes in Schleswig Holstein.

Auftakt am Donnerstag, 8. Mai, 23.40 Uhr, ist das dokumentarische
Roadmovie „Krokodile ohne Sattel“ von Britta Wandaogo über das Glück,
man selbst zu sein. Danach präsentiert der ironische, ruhige
Science-Fiction-Kurzfilm „Nation Estate“ von Larissa Sansour eine
vertikale Lösung der palästinensischen Staatenbildung: einen
kolossalen Wolkenkratzer, der die gesamte palästinensische
Bevölkerung beherbergt. Und abschließend zeichnet Filmemacher John
Smith in „Dad“s Stick“ in seinem kunstvollen Film ein indirektes
Porträt seines Vaters.

Als Medienpartner übergibt 3sat zum Abschluss des Festivals in
Oberhausen zum 16. Mal den 3sat-Förderpreis. Der mit 2.500 Euro
dotierte Preis ist für eine Arbeit einer Regisseurin oder eines
Regisseurs im Deutschen Wettbewerb bestimmt, die durch eine besondere
Sichtweise besticht. Im vergangenen Jahr erhielt der diesjährige
Auftaktfilm des 3sat-Fernsehprogramms „Beyond Love and Companionship“
den 3sat-Förderpreis. In der Begründung der Jury hieß es: „Hier haben
wir es mit einer jungen Frau zu tun, die von außen mit ihrem eigenen
Ich konfrontiert wird. Außer ihr selbst scheint sie schon jeder
durchschaut zu haben. Aber ist sie das wirklich? Was passiert, wenn
man sich plötzlich neu entdeckt, das zeigt der Regisseur dieses Films
mit dem Gespür des wahren Komikers, der stets am Abgrund balanciert.“

Hinweis für Journalisten: Mehr zu den Filmen und Video-Streams der
acht Erstausstrahlungen: https://pressetreff.3sat.de/programm/program
mhinweise/artikel/science-fiction-oder-dokumentarisches-roadmovie-der
-kurzfilm-kann-alles/

Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
+49 (0) 6131 – 701 6261
presse@3sat.de

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1053184

Erstellt von an 30 Apr 2014. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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