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Die fünf schönsten Naturerlebnisse in Westaustralien






 

(TCMG) München, 16.11.2016. Unberührte Strände, tiefe Schluchten, einzigartige Felsformationen. Gigantische Eukalyptuswälder, abgeschiedene Wasserfälle, tiefrote Erde, bunte Wildblumen, oder der türkisfarbene Ozean, der in der Sonne glitzert: So einzigartig und abwechslungsreich sind die Naturlandschaften Westaustraliens. Das Gleiche gilt für die häufig nur hier zu findenden Tier- und Pflanzenarten. In Westaustralien gibt es 100 Nationalparks, 13 Meeresschutzgebiete und drei UNESCO Weltnaturerbestätten – hier lässt sich die Schönheit der Natur hautnah erleben.

Am Ningaloo Reef schnorcheln
Das Ningaloo Reef gilt als eines der letzten Meeresparadiese der Welt. 2011 wurde die Ningaloo Coast südlich von Exmouth zusammen mit dem Ningaloo Reef und dem Cape Range Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Saumriff ist direkt vom Strand aus zugänglich und Heimat für 700 tropische Fisch- und 300 Korallenarten, 155 Arten von Seeschwämmen und 600 Arten von Krustentieren sowie für Buckelwale, Mantarochen, Seekühe und Schildkröten. Ein ganz besonderes Erlebnis besteht darin, hier mit Walhaien zu schwimmen. Die „sanften Riesen des Ozeans“ besuchen das Ningaloo Reef jedes Jahr zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte. Dann können Besucher den bis zu 16 Meter langen und völlig harmlosen Tieren Auge in Auge im Wasser begegnen.

Shark Bay – Lebensformen wie vor 3,5 Milliarden Jahren
Auch Shark Bay steht auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Die Region, die 1991 Welterbe-Status erhielt und von herausragender universeller Bedeutung ist, erfüllt als eine von nur 16 Regionen weltweit gleich vier der zehn von der UNESCO angelegten Kriterien: außergewöhnliche Naturschönheit (vii), biologische Vielfalt (x), Einblick in die Hauptstufen der Erdgeschichte (viii) und Teil eines ökologischen Prozesses (ix). So gewähren die Stromatolithen von Hameline Pool Besuchern zum Beispiel einen Einblick in das Leben vor 3,5 Milliarden Jahren. Auch einer von weltweit nur zwei Stränden, die ausschließlich aus einer dicken Schicht winziger weißer Herzmuscheln bestehen, befindet sich hier: Shell Beach. Außerdem lebt in Shark Bay die größte Seekuhpopulation der Welt und in Monkey Mia kommen Besucher den dort heimischen Delfinen ganz nahe.

Spannende Felsformationen im Outback
Mehr als zwei Milliarden Jahre lang war Mutter Natur damit beschäftigt, im westaustralischen Outback überwältigende Schluchten, Höhlen und Felsformationen entstehen zu lassen. Die 350 Millionen Jahre alte Bungle Bungle Range im Purnululu Nationalpark (East-Kimberley-Region) wurde erst vor etwas mehr als 30 Jahren von einer Filmcrew zufällig aus dem Flugzeug entdeckt. Diese ungewöhnlichen und weltweit einzigartigen Gesteinsformationen erinnern an Bienenkörbe. Die rot, orange und schwarz gebänderten Sandsteinfelsen wurden 2003 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt und können heute auch in Begleitung eines Ureinwohners besichtigt werden (Bungle Bungle Guided Tours). Auch die Pinnacles im Nambung Nationalpark nördlich von Perth gehören zu den besonders auffälligen Landschaftsformationen in Westaustralien. Bis zu vier Meter hoch erheben sich die bizarren Kalksteinsäulen aus dem gelben Wüstensand der Pinnacles Desert. Die mondähnliche Landschaft ist vor allem bei Sonnenauf- bzw. -untergang ein echtes Highlight. Mit dem Mount Augustus befindet sich außerdem der größte Monolith der Erde in Westaustralien. Er ist zweimal so groß wie der Uluru. Seine Ausmaße und Schönheit begreifen Besucher am besten, wenn sie den 860 Meter hohen Gipfel erklimmen oder die 49 Kilometer lange Panoramastraße um den Felsen herum fahren. Die größte Welle Westaustraliens ist übrigens aus Stein. Der bei Besuchern beliebte Wave Rock ist ein 110 Meter langer, mehrfarbiger Granitfelsen in der Nähe von Hyden. Seine Form erinnert an eine steinerne Welle, die kurz davor ist, über dem Buschland zusammenzuschlagen.

Gibb River Road – 660km durch die westaustralische Wildnis
Die legendäre, 660 Kilometer lange ehemalige Viehtriebstraße Gibb River Road führt zwischen Derby und Wyndham mitten durch die Kimberley-Region, eines der letzten Wildnisgebiete unserer Erde. Die „Gibb“ gilt als eine der schönsten Allradwagenstrecken Australiens. Wer auf ihr unterwegs ist, taucht ein in einmalige Landschaften: spektakuläre Schluchten, tosende Wasserfälle und natürliche Felsenpools. Die Schluchten Windjana Gorge, Lennard Gorge, Bell Gorge und Manning Gorge erreichen Besucher nach einer kurzen Wanderung. Ein Bad in einem Felsenpool, dem sogenannten „Schwimmbad der Natur” oder eine Dusche unter einem rauschenden Wasserfall sorgen anschließend für die nötige Abkühlung. Zu den landschaftlichen Highlights an der Strecke gehören außerdem Tunnel Creek, die Mitchell Falls, der El Questro Wilderness Park und Home Valley Station. Ein weiterer Höhepunkt auf der Strecke ist erreicht, wenn Reisende den Pentecost River mit dem Auto durchqueren müssen. Die raue Schönheit der Cockburn Ranges bietet die perfekte Kulisse, um den Fluss zu durchfahren. Die Gibb River Road ist nur mit einem Allradfahrzeug befahrbar. Wer sich nicht selbst ans Steuer setzen möchte, der kann an einer organisierten Tour teilnehmen und sich allein darauf konzentrieren, die Landschaft zu genießen. Erklärungen inklusive.

Höhenrausch in der Natur
In vielen Nationalparks Westaustraliens können Besucher sich in luftige Höhen begeben. So führt nur 10 Autominuten vom Ort Walpole entfernt der Tree Top Walk durch das sogenannte „Tal der Giganten“. Auf dem 600 Meter langen Baumwipfelpfad in 40 Metern Höhe spazieren Besucher durch das Blätterdach riesiger Eukalyptusbäume, die zu den ältesten und größten in Australien gehören. Besonders Wagemutige können den wohl berühmtesten Baum Westaustraliens erklimmen, den Gloucester Tree bei Pemberton. Nach einer völlig ungesicherten Kletterpartie über 153 Eisenstäbe, die im Stamm des Eukalyptusbaums verankert sind, erreichen Besucher in 58 Metern Höhe eine Aussichtsplattform. Früher war der Baum einer von acht Bäumen in der Region, die von der Feuerwehr als Ausguck genutzt wurden, um Buschfeuer rechtzeitig zu entdecken. Schwindelfrei sollten auch diejenigen sein, die an der neuen Aussichtsplattform im Torndirrup Nationalpark bei Albany den Ausblick auf The Gap and Natural Bridge genießen möchten. In 40 Metern Höhe ragt die neue Plattform zehn Meter über den Klippenrand hinaus. Wer sich bis ganz nach vorne wagt, kann unter seinen Füßen die Gischt des Ozeans aufspritzen sehen und spüren. Denn die Plattform ist nicht aus Glas, sondern aus einem grobmaschigen Gitterrost. The Gap and Natural Bridge gehören mit bis zu 210.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Albany. Auch im Kalbarri Nationalpark eröffnen 2017 zwei neue Aussichtsplattformen. Die beiden neuen „Skywalks“ am Inyaka Wookai Watju Aussichtspunkt (West Loop) ragen in 100 Metern Höhe 12 und 20 Meter in die Schlucht des Murchison River hinein und bieten Besuchern grandiose Ausblicke auf den Fluss. Einen spektakulären Blick auf die Ebene, die sich am Fuße der 670 Meter hohen Porongurup Range im gleichnamigen Nationalpark nördlich von Albany erstreckt, bietet der Granite Skywalk, eine Fußgängerbrücke, die in Spiralen um den Castle Rock herumläuft. Auf der 4,4 Kilometer langen Rundwanderung sehen Besucher außerdem 750 endemische Pflanzenarten, die nur in dem 2.600 Hektar großen Nationalpark vorkommen.

Persönliche Geschichten zu Naturerlebnissen in Westaustralien können Interessierte online nachlesen unter www.justanotherdayinwa.com

Hintergrundinformationen zum Motto der Marketingkampagne „Just Another Day in WA – Ein ganz normaler Tag in Westaustralien“ finden Sie hier: http://bit.ly/Ein-ganz-normaler-Tag-in-Westaustralien

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1425222

Erstellt von an 16 Nov 2016. geschrieben in Bilder, Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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