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Endspurt für den 25. DEUTSCHEN KAMERAPREIS: Krisenberichterstattung wird ausgezeichnet





Noch bis zum 28. Februar 2015 können Kameraleute,
Editorinnen und Editoren ihre Produktionen für den DEUTSCHEN
KAMERAPREIS einreichen. Geehrt werden im 25. Jubiläumsjahr der
renommierten Auszeichnung auch Beiträge aus Kriegs- und
Krisengebieten, die unter außergewöhnlichen und zum Teil
lebensgefährlichen Bedingungen entstanden und gestaltet worden sind.
Erfahrene Auslandskorrespondenten begrüßen es, dass die
verantwortungsvolle Arbeit der Kameraleute in den Krisenregionen beim
DEUTSCHEN KAMERAPREIS gewürdigt wird.

Udo Lielischkies, Leiter des ARD-Studios Moskau: „Ein Bild sagt
mehr als tausend Worte – diese Erkenntnis ist alt. Neu ist, dass es
immer gefährlicher für unsere Kamerafrauen und -männer wird, dieses
Bild eines Krieges und seiner Wahrheiten einzufangen. Wenn der
Deutsche Kamerapreis diejenigen ehrt, denen das trotz aller Risiken
gelungen ist, freut mich das sehr. Sie machen möglich, dass so viele
Zuschauer das Grauen des Krieges als Augenzeuge am Bildschirm
tatsächlich miterleben – und hoffentlich die richtigen Schlüsse
daraus ziehen.“

Dr. Thomas Aders, ARD-Fernseh-Sonderkorrespondent für die
Arabische Welt, Kairo: „Wir Korrespondenten können viel reden und tun
es auch. Doch wenn es um die Realität vor Ort geht, ob in Damaskus,
Tripolis, Sanaa oder Baghdad, dann zählen am Ende des Tages nur die
Bilder, die wir mitbringen. Weinende, yesidische Frauen in Kurdistan,
monatelang von den Terroristen des Unislamischen Staates
vergewaltigt; angsterfüllte Dattelbauern in der irakischen
Terrorprovinz Anbar, in Panik vor einer Rückkehr der sogenannten
Gotteskrieger; aber auch das Leuchten in den Augen eines
Wasserexperten, dem es gelungen ist, die von Diktator Saddam
trockengelegten Sümpfe im Südirak wieder zu einem Naturparadies zu
machen. Fernsehen, das sind für uns vor allem unsere Geschichten,
unsere Aufnahmen, mal von der Schulter, mal vom Stativ. Gerade in
diesen Zeiten der zunehmenden Krise und Unsicherheit sprechen sie für
sich – und meist besser, als wir Reporter es können. Die Bilder
unserer Kameramänner und -frauen sind der Kern unseres Jobs und sie
werden gerade heute immer wichtiger.“

Neben der Wechselkategorie „Krisenberichterstattung“ können bis
zum 28. Februar noch Produktionen in folgenden Kategorien eingereicht
werden: Kinospielfilm, Fernsehfilm/Dokudrama, Kurzfilm,
Journalistische Kurzformate, Dokumentarfilm/Dokumentation und
Nachwuchspreis. Geehrt werden die herausragenden Leistungen hinter
der Kamera und im Schnitt im Rahmen einer festlichen Gala am 20. Juni
2015 in Köln.

Bewerbungen für alle Kategorien sind einzureichen beim
Organisationsbüro DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V. Organisationsbüro,
c/o Kristina Diederichs, Hirschgässchen 1, D-50678 Köln (Tel.: 0221
320 341 62, info@deutscher-kamerapreis.de). Teilnahmebedingungen und
Anmeldeformulare sind abrufbar unter deutscher-kamerapreis.de.

Mitglieder im Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS sind: Stadt Köln,
Bayerischer Rundfunk, Bavaria Fernsehproduktion GmbH, Film- und
Medienstiftung NRW GmbH, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
(LfM), Norddeutscher Rundfunk (NDR), Südwestrundfunk (SWR),
technology and production center switzerland ag, Westdeutscher
Rundfunk Köln (WDR) sowie das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).

Pressekontakt:
WDR Presse und Information
Lena Schmitz
Telefon: 0221 220 7121
E-Mail: lena.schmitz@wdr.de

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1176685

Erstellt von an 23 Feb 2015. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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