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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 für die Sparkasse Bremen





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Gewinn stieg deutlich auf über 32 Millionen Euro
Klarer Marktführer in Bremen bei Privat- und Firmenkunden
Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland
Harte Kernkapitalquote von 10,2%: solide Basis für die Zukunft
Die Sparkasse Bremen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Trotz der enormen Belastungen durch das anhaltend extreme Niedrigzinsumfeld und die steigenden Regulierungsanforderungen konnte die Sparkasse Bremen ein Jahresergebnis von 32,4 Millionen Euro nach Steuern erwirtschaften und es damit gegenüber 2015 deutlich steigern. Grundlage für diesen Erfolg ist die anhaltend positive Geschäftsentwicklung im Kundengeschäft: Mit einem über dem Vorjahresniveau liegenden Geschäftsvolumen von fast 12 Milliarden Euro zeigt sich die Sparkasse Bremen auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen als zuverlässiger Partner für die Bremerinnen und Bremer und für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Mehr als 400.000 Privatkunden und rund 34.000 Firmenkunden schenken der Sparkasse Bremen ihr Vertrauen.
Aktuelle Kundenbefragungen von tns-Infratest bestätigen die starke Marktstellung der Sparkasse Bremen. Demnach ist die Sparkasse Bremen in fast allen Kriterien der beste Anbieter im Markt. Gerade das immer wichtigere digitale Angebot über Apps und Online-Banking wurde weiter ausgebaut: So nutzt inzwischen schon jeder zweite Privatkunde sein Girokonto online. ?Die Erwartungen unserer Kunden an unser digitales Angebot steigen permanent“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bremen,
Dr. Tim Nesemann. „Um hier dauerhaft zu bestehen, werden wir die Sparkasse Bremen technisch, organisatorisch und kulturell konsequent auf die Digitalisierung der Gesellschaft ausrichten“, so Nesemann weiter.
Die optimale Verknüpfung digitaler Angebote mit persönlich bekannten und kompetenten Beratern in den Filialen ist dabei für die Sparkasse Bremen auch in Zukunft ein Markenzeichen. Daher investiert die Sparkasse kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einer ausgezeichneten Vereinbarkeit von Beruf und Familie – von der Kinderbetreuung, über Führung in Teilzeit bis zur Unterstützung pflegender Angehöriger – gehörte die Sparkasse Bremen erneut zu den attraktivsten Arbeitgebern: In dem bundesweiten Wettbewerb ?Great Place to Work“ wurde sie im Jahr 2016 als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet.
Neben der starken Marktstellung und der Attraktivität als Arbeitgeber hat die Sparkasse Bremen auch finanziell eine solide Basis für die zukünftige Kreditnachfrage in Bremen geschaffen. Mit einer harten Kernkapitalquote von 10,2% werden die gesetzlichen Anforderungen deutlich übererfüllt. „Wir sind stolz darauf, was wir unter den gegebenen Rahmenbedingungen erreicht haben“, fasst Nesemann das Geschäftsjahr 2016 zusammen.
Geschäftsjahr 2016
(vorläufige Zahlen, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gremien)
Zum 31. Dezember 2016 hat die Sparkasse Bremen ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 32,4 Millionen Euro erzielt. Damit hat sie das Ergebnis von 2015 (25,7 Millionen Euro) um 6,7 Millionen Euro (+26,1%) übertroffen.
Sparkasse zuverlässiger Partner im Kredit- und Einlagengeschäft
Das Kundenkreditgeschäft belief sich im Jahr 2016 auf 9.013 Millionen Euro (2015: 8.763 Millionen Euro). Die deutlichen Zuwächse im Firmenkundengeschäft, vor allem im Bereich der Projektfinanzierung, unterstreichen die Position der Sparkasse Bremen als wichtigster Mittelstandsfinanzierer in Bremen. Die hohe, anhaltende Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen sorgte auch für ein stark wachsendes Kreditgeschäft mit Privatkunden. Seit der Umstrukturierung des ImmobilienCenters vor fünf Jahren ist der Neugeschäftsanteil von 20 auf nahezu 50 Prozent gestiegen. Das deutliche Wachstum im Kundenkreditgeschäft zeigt, dass die Sparkasse Bremen auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen ein zuverlässiger Partner für die Bremerinnen und Bremer und für die mittelständischen Unternehmen in der Region ist.
Trotz Wettbewerbsdrucks und Niedrigzinsphase stiegen die Kundeneinlagen auf 7.685 Millionen Euro (Vorjahr 7.459 Millionen Euro). Dabei verzichtete die Sparkasse Bremen im Kundeneinlagengeschäft trotz der Ertragsbelastungen darauf, Negativzinsen an Privatkunden weiterzugeben.
Positive Ertragsentwicklung
Im Jahr 2016 hat die Sparkasse Bremen ihre Erträge signifikant auf 424,7 Millionen Euro gesteigert (2015: 313,8 Millionen Euro). Der Zinsüberschuss erhöhte sich ? bedingt durch einen einmaligen Ergebnisbeitrag in Höhe von knapp 90 Millionen Euro im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken ? von 236,8 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 327,8 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Einmalbeitrag betrug der Zinsüberschuss 237,9 Millionen Euro, ein leichtes Plus von 1,1 Millionen Euro gegenüber 2015. Der Provisionsüberschuss lag bei 57,3 Millionen Euro ? ein stabiles Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (57,5 Millionen Euro).
Deutlich gesunkene Kosten
Das Geschäftsjahr 2016 schließt die Sparkasse Bremen mit einem Gesamtaufwand in Höhe von 220,2 Millionen Euro ab. Er fällt deutlich geringer aus als 2015 (260,9 Millionen Euro), als einmalig hohe Kosten für ein Vorruhestandspaket anfielen.
Risikovorsorge deutlich verstärkt
Aufgrund der guten konjunkturellen Rahmenbedingungen hatte die Sparkasse Bremen 2016 einen geringen Risikovorsorgebedarf im operativen Kreditgeschäft. Zusätzlicher Risikovorsorgebedarf bestand jedoch aufgrund der Marktentwicklungen im relativ kleinen Schiffsportfolio der Sparkasse Bremen. Zur Abschirmung möglicher künftiger Risiken wurde daher im Jahr 2016 die Risikovorsorge insgesamt um 38,6 Millionen Euro verstärkt.
Stabiles Fundament für weiteres Wachstum im Kundengeschäft
Neben dem Jahresergebnis von 32,4 Millionen Euro hat die Sparkasse Bremen den einmaligen Ergebnisbeitrag im Zinsüberschuss in Höhe von knapp 90 Millionen Euro genutzt, um die verbliebene stille Last bei ihren Pensionsverpflichtungen in Höhe von rund 45 Millionen Euro (Außerordentliches Ergebnis) abzubauen und ihre Reserven um 50 Millionen Euro (Fonds für allgemeine Bankrisiken) zu stärken. Die harte Kernkapitalquote gemäß aufsichtsrechtlicher Definition verbessert sich unter Berücksichtigung der Gewinnverwendung und der Zuführung zu den Reserven von 8,9% im Jahr 2015 auf 10,2% in 2016 und liegt damit deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Damit hat die Sparkasse eine solide Basis für die Abdeckung der steigenden Kreditnachfrage in der Region geschaffen.
Die Bilanzsumme stieg auf 11.414,4 Millionen Euro (Vorjahr 11.061,8 Millionen Euro). Das bilanzielle Eigenkapital stieg zum Bilanzstichtag um 44,3 Millionen Euro auf 705,9 Millionen Euro.
Starke Marktstellung durch ausgezeichnete Beratungskompetenz
Mit Marktanteilen zwischen 40 und 50 Prozent in den verschiedenen Segmenten, mehr als 400.000 Privatkunden und rund 34.000 Firmenkunden ist die Sparkasse Bremen klarer Marktführer bei Privat- und Firmenkunden. Grundlage dafür sind die gute Erreichbarkeit vor Ort und die große Beratungskompetenz. Das unterstreichen drei neue TÜV-Zertifizierungen für die hohe Qualität in der Firmenkunden-, Geschäftskunden- und Baufinanzierungsberatung sowie das Zertifikat ?Beste Bank – Privatkunden und Firmenkunden“, das FOCUS MONEY im ?City Contest“ verliehen hat.
Kundenbefragungen zeigen, wie wichtig das Thema Online- und Mobilebanking, aber auch das Sicherheitsbedürfnis der Befragten ist. Dies bedeutet, dass das Angebot neuer Medien nur dann einen Wettbewerbsvorteil bringt, wenn sich die Nutzer sicher fühlen ? vom Datenschutz bis zur Einlagensicherung. Diese Sicherheit ist für die Sparkasse Bremen selbstverständlich, sie wurde ihr 2016 auch von FOCUS MONEY mit dem Zertifikat ?Höchste Sicherheit“ bestätigt.
Attraktiver Arbeitgeber
Um eine hohe Beratungskompetenz zu gewährleisten, ist die Attraktivität als Arbeitgeber unabdingbar. Die Sparkasse Bremen investiert kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies spiegelt sich in deren hohem Ausbildungsstand wider: Mehr als 78 % der Angestellten verfügen über den Abschluss als Bankkauffrau bzw. Bankkaufmann oder über eine weitergehende Qualifikation als Sparkassen-/Bankfachwirt, Sparkassenbetriebswirt (grad.) oder Bankbetriebswirt. Ein Achtel der Betriebsangehörigen haben einen Hochschulabschluss.
Ein weiteres attraktives Merkmal ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Sparkasse Bremen investiert unvermindert in die Bereiche Kinderbetreuung, Unterstützung pflegender Angehöriger, Teilzeitmodelle, Gesundheitsmanagement und in betriebliche Sozialleistungen. In dem bundesweiten Wettbewerb ?Great Place to Work“ gehörte sie im Jahr 2016 erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.
Zum Jahresende 2016 beschäftigte die Sparkasse Bremen 1.389 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 1.447). Davon sind 105 Auszubildende. Mit einer Ausbildungsquote von 8,3 Prozent leistet die Sparkasse einen überdurchschnittlich großen Beitrag zur Berufsausbildung junger Menschen in Bremen.
Nachhaltiges Handeln
Verantwortung für die Lebensqualität in der Hansestadt zu übernehmen, ist unverrückbarer Teil der Geschäftspolitik der Sparkasse Bremen. 2016 hat sie deshalb erneut mehr als vier Millionen Euro in Kunst und Kultur, Sport, Bildung und Wissenschaft, Umwelt und in soziale Projekte investiert. Am Aktionstag ?Wir für Bremen. Das geförderte Freiwilligen-Engagement der Sparkasse Bremen“ waren mehr als tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Tag lang in gemeinnützigen Einrichtungen vor Ort tätig.

Mit einer Bilanzsumme von mehr als 11 Milliarden Euro, knapp 1.400 Mitarbeitern und 80 Standorten ist die Sparkasse Bremen Marktführer für Finanzdienstleistungen in der Hansestadt. Als Freie Sparkasse 1825 von Bremer Bürgern gegründet, zählt sie heute zu den Top 10 der rund 400 deutschen Sparkassen. Sie ist ein starker Partner des Mittelstands und begleitet unternehmerisches Wachstum mit Branchenexpertise und Kompetenz vor Ort. Ihren Privatkunden bietet die Sparkasse Bremen mehrfach ausgezeichnete Beratungsleistungen rund ums Sparen und Finanzieren sowie zu Vorsorge- und Immobilienthemen. Das exklusive Private Banking beinhaltet eine professionelle Vermögensverwaltung sowie ein Stiftungs- und Generationen-management.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1458281

Erstellt von an 20 Feb 2017. geschrieben in Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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