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EUR/USD-Analyse: Brexit bekommt weibliches Gesicht






 

Die designierte Premierministerin von Großbritannien Theresa May wird wahrlich keinen einfachen Job haben und will sich vermutlich gerade deswegen etwas Zeit mit dem Brexit lassen. Die übrigen EU-Länder möchten das Thema Brexit dagegen lieber schnell hinter sich bringen und endlich Klarheit in allen Bereichen schaffen, die Finanzbranche eingeschlossen. Das Ringen beginnt. Derweil sorgen Italiens Banken durch die Menge ihrer faulen Kredite für Gesprächsstoff. Die Ansteckungsgefahr anderer europäischer Geldinstitute ist vielleicht nicht akut, dennoch könnten die Auswirkungen schnell Geldhäuser weiterer Länder erreichen.
Cui bono? Die Gewinnerrolle hat klar und deutlich der US-Dollar inne.
Rückblick
Der EUR/USD pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, um den Bereich 1,1055/65. Er notierte damit etwas unter dem Niveau von einer Woche zuvor. Im Laufe des Tages erholte er sich etwas und überschritt die 1,1100. Am Donnerstag fiel der EUR/USD dann wieder unter die 1,1100, stabilisierte sich aber bereits bei 1,1050. Die US-Arbeitsmarktdaten am Freitagnachmittag führten zu einer erhöhten Volatilität, die den EUR/USD zunächst an die 1,1100 und von dort aus an die 1,1120 brachte. Diese dynamische Aufwärtsbewegung wurde bereits am späten Freitagnachmittag wieder abverkauft. Der Wochenschluss lag bei 1,1052. Am Montag dieser Woche kam es zu einer verhaltenen Aufwärtsbewegung an die 1,1075/70. Auch hier konnte sich das Währungspaar nicht halten. Teile der Bewegung wurden wieder abverkauft. Am Dienstag ging es dann in dynamischen Aufwärtsimpulsen über die 1,1100. Bei 1,1126 kam es aber erneut zu Gewinnmitnahmen.
Der EUR/USD verfehlte erneut das Hoch des vorangehenden Betrachtungszeitraums. Diesmal fehlten knapp 60 Pips. Das vorherige Tief wurde um 22 Pips unterschritten, die 1,1000 wurde aber gehalten. Die Range war mit 126 Pips sehr gering. Bedenklich ist, dass der EUR/USD es nicht einmal mehr schafft, die 1,1200 anzulaufen. Auf der anderen Seite hat er sich schon wieder verdächtig der 1,1000 angenähert. Übergeordnet überwiegen die bearishen Tendenzen.
Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit Überwinden der 1,1100 das Potenzial haben könnte, bis in den Bereich 1,1120/25 zu laufen. Hier rechneten wir mit der Möglichkeit von Rücksetzern. Das Anlaufziel wurde um 1 Pip überschritten. Der EUR/USD hat auf der Oberseite das Minimalziel erreicht ? nicht mehr und nicht weniger. Die Rücksetzer gingen exakt bis an unser erstes Anlaufziel bei 1,1000. Das Setup hat damit gut gegriffen.
Wochenhoch*: 1,1126 Vorwoche 1,1185
Wochentief*: 1,1000 Vorwoche 1,1022
Wochen-Range*: 126 Pips Vorwoche 163 Pips
*Betrachtungszeitraum 06.07.2016 bis 12.07.2016
Wie könnte es weitergehen?
Euro-Widerstände: 1,1074/90….1,1113/30/78/97…..1,1244/93…..1,1363/85….1,1418/79….1,1527/64
Euro-Unterstützungen: 1,1050/24/13….1,0961/34/04…1,0878…….1,0742….1,0640
Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden
Box-Bereich: 1,1824 bis 1,0602
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1137 und 1,0899
Intraday-Marken: 1,1107 und 1,0961
Range: 1,2355 bis 1,0223
Euro-Chart
Dem EUR/USD fehlen aktuell die wesentlichen Impulse. Nach oben geht derzeit nichts. Übergeordnet ist er aus seinem AWK gefallen, was das Chartbild bearish eingetrübt hat. Am 05.07. ist er exakt an die Unterkante des Kanals gelaufen, dort aber abgeprallt. Solange er unter der 1,1150 notiert, besteht sogar kurzfristig wenig Hoffnung auf Erholungen. Der EUR/USD könnte auch in den nächsten Handelswochen weiter unter Druck bleiben (Brexit, Bankenkrise Italien, potenzielle Zinserhöhung in den USA), sodass die Anlaufziele eher auf der Unter- als auf der Oberseite gesucht werden müssen.
Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Wesentlich wird für Erholungsbewegungen sein, dass sich der EUR/USD über der 1,1050 halten kann. Gelingt dies, so könnte er versuchen, im Rahmen von Aufwärtsbewegungen die 1,1070/74 zu erreichen. Kann er sich über die 1,1074 schieben, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1095/1,1103 und 1,1120/25 zu suchen. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Schafft es das Währungspaar, sich über die 1,1125 zu schieben, so könnte es im Nachgang die 1,1150/55 und die 1,1182/88 erreichen. Spätestens hier könnten sich Rücksetzer einstellen. Darüber wäre das nächste mögliche Anlaufziel die 1,1204/08. Wir gehen nicht davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen nachhaltig über die 1,1208 geht. Dynamische Bewegungen, insbesondere über die 1,1188, könnten zeitnah abverkauft werden. Denkbar ist aber auch, dass es der EUR/USD in den kommenden fünf Handelstagen nicht wesentlich über die 1,1150 schafft.
Die Rücksetzer könnten in den kommenden fünf Handelstagen bis zur 1,1000 laufen. Stabilisieren sich die Notierungen hier nicht, wäre mit weiteren Abgaben bis 1,0972/64, 1,0952/47 und dann 1,0936/31 zu rechnen. An allen Marken besteht das Potenzial einer Erholung. Sollten die 1,0931 nicht halten, so wären die 1,10915/08 und die 1,0888/80 die nächsten Anlaufziele. Sollte der EUR/USD unter die 1,0880 fallen, wären die 1,0848/44 sowie die 1,0820/15 die nächsten relevanten Marken. Ein Tagesschluss unter 1,0899 wäre ein übergeordneter Hinweis darauf, dass es zu weiteren Abgaben kommen könnte.
Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts
Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:
? 14.07.2016 ? USA: Erzeugerpreisindex (Juni)
? 15.07.2016 ? EU: Verbraucherpreisindex (Jahr, Juni)
? 15.07.2016 ? USA: Einzelhandelsumsätze (Juni)
? 19.07.2016 ? Dtl.: ZEW-Konjunkturerwartungen (Juli)
Hinweise in eigener Sache:
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Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke ?Admiral Markets? in Deutschland aktiv ? ab dem 16. Juni 2014 unter dem neuen Dach ?Admiral Markets UK Ltd?. Der Kundenservice betreut seine Kunden aus Berlin umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten. THINK GLOBAL ? ACT LOCAL, einer der Leitsätze des Brokers, wird konsequent umgesetzt: mit der globalen Power die Bedürfnisse der lokalen Kunden befriedigen und die Erwartungen übertreffen. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus, mit den günstigsten Konditionen für den DAX30-CFD am Markt. Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung ? damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1379665

Erstellt von an 13 Jul 2016. geschrieben in Bilder, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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