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Flughafen BER: Stefan Kessen (MEDIATOR GmbH) spricht auf der 150. Montagsdemo in Friedrichshagen





Berlin, 29.04.2014. Stefan Kessen, Geschäftsführer der MEDIATOR GmbH tritt anlässlich der 150. Montagsdemo am 12. Mai 2014 in Berlin-Friedrichshagen auf dem Marktplatz an das Rednerpult. Unter anderem wird Stefan Kessen in seiner Rede die Frage aufwerfen, warum von den Verantwortlichen noch nicht einmal der Versuch unternommen wird, bspw. Nachtflugrouten und Anflugrouten für den BER mittels kooperativer Beteiligungsverfahren zu regeln. „Anstatt die erfahrungsgemäß breit gefächerten Ressourcen und Kompetenzen der unterschiedlichen Interessensgruppen zu nutzen, ignorieren die Verantwortlichen vorhandene Wissenspotenziale“, fasst Stefan Kessen zusammen, „Dabei sind nachhaltige und von allen Beteiligten und Betroffenen akzeptable Lösungen durchaus denkbar und im Rahmen des Möglichen. Immerhin gibt es zahlreiche Positivbeispiele, in denen durch die mediierte Beteiligung aller von einem Projekt betroffenen Personen, Gruppen, Institutionen und Organisationen in jeder Hinsicht gute Lösungen gefunden werden konnten.“ Die MEDIATOR GmbH ist und war an vielen Mediationsverfahren im öffentlichen Raum (u.a. und z.B. „Zukunft Landwehrkanal“ in Berlin) beteiligt. Darüber hinaus war die MEDIATOR GmbH Teil der Mediation zum Flughafen Wien, bei welcher durch die Mediation eine Planungssicherheit für die 3. Piste möglich geworden ist. Gemeinsam konnte in der Mediation herausgearbeitet werden, dass und wie durch die 3. Piste es trotz vermehrtem Flugverkehr durch Neukonfiguration der Anflugrouten insgesamt zu einer Verbesserung des Lärm- und Belastungszustands für die betroffenen Anwohner kommt. Ferner sind auch die Nachtflugregelungen zum Flughafen Wien gemeinsam von allen Beteiligten in der Mediation erarbeitet und im Konsens verabschiedet worden.
Von Juli 1993 bis September 1996 fand das Mediationsverfahren „Bürgerdialog Flughafen Berlin Brandenburg International“ unter Mitwirkung Kessens als Mitglied eines dreiköpfigen Mediationsteams der MEDIATOR GmbH statt, zunächst begleitend zum vergleichenden Raumordnungsverfahren für die potenziellen Standorte Jüterbog-Ost, Sperenberg und Schönefeld-Süd. Anschließend wurde der Bürgerdialog von 1995 bis August 1996 parallel zur anstehenden Standortentscheidung und zur Vorbereitung eines dann zu erfolgenden Planfeststellungsverfahrens fortgeführt. Die Standortwahl wurde indes rein auf politischer Ebene durch die Gesellschafter der Flughafenholding getroffen. Allerdings hatte die gemeinsame Arbeit in dem Mediationsverfahren bereits damals viele Nachteile des Standortes Schönefeld-Süd sichtbar werden lassen.
Seit Jahren demonstrieren die Anwohner Friedrichshagens und aus dem Umland sowie mehrere Bürgerinitiativen jeden Montag auf dem Marktplatz in Friedrichshagen gegen die Auswirkungen des Baus des geplanten Berliner Stadtflughafens und setzen sich u.a. für ein Nachtflugverbot und den Erhalt des stadtnahen Erholungsgebiets rund um den Müggelsee ein.

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Erstellt von an 29 Apr 2014. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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