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Ford rückt auf Retro Classic Cologne über 85 Jahre Automobilproduktion in Köln ins Rampenlicht (FOTO)





– 1931 nahm Ford das Werk Köln-Niehl in Betrieb;
Investitionsentscheidung zugunsten der Domstadt fiel auch dank des
damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer

– Zahlreiche Erfolgsmodelle vom „Buckel-Taunus“ über die „Weltkugel“
und den Ford Capri bis hin zu den großen Limousinen Granada und
Scorpio liefen in Köln vom Band

– Heute ist das Werk Köln-Niehl vor allem als Heimat
der Kleinwagen-Ikone Ford Fiesta bekannt; Produktionsbeginn der
achten Modellgeneration erfolgte am 16. Mai

Ford wirft auf der Retro Classica Cologne einen Blick zurück auf
mehr als 85 Jahre Automobilproduktion und -entwicklung in Köln und
Nordrhein-Westfalen. Mit zwölf historischen Fahrzeugen aus ihrer
Classic Car-Sammlung spannt die Traditionsmarke dabei einen
interessanten Bogen, der mit einem Ford Modell A aus den 1930er
Jahren bis zur jüngsten Version des Ford Fiesta reicht. Die Fertigung
der achten Generation des erfolgreichen Kleinwagens, die wie alle
ihre Vorgänger ebenfalls in Köln-Niehl vom Band rollt, lief am 16.
Mai an. Die über 1000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche in Halle
4 der Kölner Messe teilt sich Ford mit sechs Markenclubs. Die Retro
Classica Cologne findet vom 24. bis 26. November zum ersten Mal
statt.

Kölns OB Konrad Adenauer überzeugte Henry Ford von der Domstadt

Die Geschichte von Ford als Autohersteller in Deutschland reicht
zurück bis ins Jahr 1925. Damals eröffnete das amerikanische
Unternehmen in Berlin seine erste Dependance und komplettierte im
Westhafen das berühmte T-Modell aus Bausätzen. Wenig später fiel die
Entscheidung, nach England auch in Deutschland eine eigene Produktion
für Fahrzeuge aufzuziehen, die speziell dem europäischen Geschmack
entsprachen. Neben Frankfurt/Main und Neuss stand auch Köln zur
Debatte. Am Ende war es insbesondere dem Kölner Oberbürgermeister
Konrad Adenauer zu verdanken, dass die Domstadt das Rennen machte.

In die neuen Fertigungshallen, die eine Grundfläche von 33.000
Quadratmetern umfassten, investierte der Autohersteller zwölf
Millionen Reichsmark. Zur Grundsteinlegung am 2. Oktober 1930 war
neben Adenauer auch Henry Ford I. anwesend. „I know that the German
people will make a good job of it“, sprach der Automobilpionier den
Deutschen sein Vertrauen aus. Am 1. Juni 1931 wurde das Kölner Werk
offiziell mit einer Einweihungsfeier eröffnet. 619 Mitarbeiter
fertigten seinerzeit das Modell A. Im ersten Jahr entstanden in dem
neuen Werk etwas mehr als 6.000 Autos.

Mit Bedacht und kluger Modellpolitik durch Deutschlands
Schicksalsjahrzehnte

Unterschiedlichste Modelle und Baureihen liefen seither in Köln
vom Band. So folgte dem Modell A – von dem in Niehl 11.211 Exemplare
entstanden – ab 1932 das Modell B, später auch „Rheinland“ genannt.
Den erschwerten Rahmenbedingungen der Weltwirtschaftskrise entsprach
1933 der kompakte Ford „Köln“, dem 1935 der Ford „Eifel“ folgte.
Beide sind auf der Retro Classica zu sehen, letzterer sogar in der
schmucken Cabriolet-Version. Als letzte Vorkriegskonstruktion
erblickte 1939 der G37A das Licht der Öffentlichkeit, doch seine
Produktion wurde angesichts der aus den Fugen geratenen Welt bald
wieder eingestellt. Er startete 1948 als „Taunus“ ein zweites Mal
durch und wurde ein grandioser Erfolg: Bis 1952 rollten fast 75.000
Einheiten des „Buckel-Taunus“ in Köln vom Band.

In die 50er Jahre brach Ford mit dem Taunus 12 M („Weltkugel“) und
15 M auf, wobei das „M“ für „Meisterstück“ stand. Ab 1953 bereicherte
auch ein praktischer Transporter als Urahn der Transit-Baureihe die
Modellpalette: Der FK 1000 konnte gut 1.000 Kilogramm Nutzlast
transportieren – so wie die Pritschenversion eines Kohlehändlers, die
auf der Retro Classica ebenso zu sehen ist wie ein 12 M. Das Beladen
des „Ford Köln“ gelang dank des Frontmotors besonders leicht.

In den 60er Jahren machte sich Ford Köln vor allem als Produzent
der erfolgreichen 17 M- und 20 M-Baureihen einen Namen. Sie wurden in
den Modellversionen P2 (1957), P3 (1960), P5 (1964), P7a (1967) und
P7b (ab 1968) am Rhein gefertigt. 1969 kam ein aufregendes Coupé
hinzu: der Ford Capri – bis heute so einzigartig wie die Zeit, in der
er entstanden ist. Der zweitürige Sportwagen wurde in drei
Generationen bis 1984 gebaut. In Form des atemraubenden Capri RS 2600
stellt Ford auch diesen Klassiker vom 24. bis 26. November in den
Kölner Messehallen aus.

Die Geschichte des Ford 17 M, 20 M und 26 M (ab 1969) schrieb 1972
ein neues großes Modell aus Köln fort – der Ford Granada, ein
weiteres Highlight der Retro Classic. Er kam anfänglich auch als
weitgehend identischer Ford Consul auf den Markt. Die erfolgreiche
Baureihe erhielt 1985 mit dem Ford Scorpio einen würdigen Nachfolger.
1994 debütierte dessen zweite Generation. Bis 1998 liefen gut 850.000
Exemplare dieses Typs vom Band.

Ford ist in Köln und mit dem Rheinland fest verankert

Heute stehen die Werke von Ford in Köln für eine grandiose
Erfolgs-Story: Seit 1979 wird der inzwischen weltweit erhältliche
Kleinwagen in der Rhein-Metropole produziert und im benachbarten
Köln-Merkenich auch entwickelt. Ein laubfroschgrüner Ford Fiesta Mk1
präsentiert auf der Retro Classic Cologne diesen wichtigen
Meilenstein in der Geschichte der Marke. Bislang rollten hier mehr
als 8,5 Millionen Einheiten von den Fließbändern, alleine im
vergangenen Jahr waren es 340.712. Heute ist der Fiesta der einzige
Kleinwagen, der in sämtlichen Modellvarianten in Deutschland
produziert wird. Rund 4.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fertigen
derzeit in Köln 1.400 Modelle des neuen Ford Fiesta* der achten
Generation pro Tag im Zweischichtbetrieb.

Ford und Köln werden oft in einem Atemzug genannt – auch weil sich
der Autohersteller für die Region und die Stadt, ihre Einwohner und
Einrichtungen engagiert. Das Unternehmen unterstützt den 1. FC Köln
ebenso wie den Rheinischen Karneval. Seit 1998 beheimatet die
Domstadt auch die Zentrale von Ford of Europe. Sie ist von hier aus
für 50 Märkte und rund 52.000 Mitarbeiter verantwortlich, darunter
auch gut 300 Ingenieure und Wissenschaftler im 1994 eröffneten Ford
Forschungszentrum Aachen. Allein für Ford Deutschland arbeiten
derzeit mehr als 25.000 Menschen aus über 100 Nationen.

Ford teilt sich den Retro Classic-Messeauftritt mit sechs Markenclubs

Auf der Retro Classic Cologne teilt sich Ford die Ausstellungsfläche
mit treuen Anhängern und Unterstützern des „Blauen Ovals“: sechs
engagierten Markenclubs, die sich seit zumeist langer Zeit um die
Pflege der Tradition des Autoherstellers und historischer Modelle
verdient machen. Dabei handelt es sich neben den Alt Ford Freunden um
den OSI Club Deutschland, den GT 40 Club Deutschland, den FOMCC (Ford
Oldtimer und Motorsport Club Cologne e.V.) sowie die Capri Clubs
Remscheid und Deutschland. Sie komplettieren das bunte Kaleidoskop
historischer Fahrzeuge mit zahlreichen weiteren interessanten Pkw-
und Lkw-Modellen.

* Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5
(innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO2-Effizienzklasse: C –
A+

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen
Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der
jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich
nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des
Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den
verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und
die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der
effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern
werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren
beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich
verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen können dem ““Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen““ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen
und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere
Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz
in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1553524

Erstellt von an 21 Nov 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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