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Fotoausstellung: Tschernobyl 30 Jahre danach in Berlin






 

Uranium Film Festival bringt Tschernobyl-Photos des italienischen Fotografen Pierpaolo Mittica in de KulturBrauerei nach Berlin.

Pierpaolo Mittica: „Bis heute leben neun Millionen Menschen in Weißrussland, der Ukraine und im westlichen Russland weiterhin in Gebieten mit hoher Radioaktivität und essen und trinken täglich radioaktiv verstrahlte Lebensmittel und Wasser. Direkt nach dem Reaktorunfall gab es einen großen Anstieg von strahlungsbedingten Krankheiten, Tumoren und Geburtsschäden. Doch erst jetzt 30 Jahre danach beginnen wir die Auswirkungen der genetischen Schädigung der Bevölkerung auf künftige Generationen in den in den radioaktive kontaminierten Gebieten zu verstehen. 30 Jahre nach dem Reaktorunfall ist Tschernobyl erst am Anfang seiner tragischen Geschichte.“

Pierpaolo Mittica (www.pierpaolomittica.com) ist ein preisgekrönter Fotograf, der seine Arbeit
den von Menschenhand gemachten Umweltkatastrophen gewidmet hat. Seine Fotografien wurden bereits in vielen Ländern Europas, in den USA und China ausgestellt und in renommierten Printmedien wie Vogue Italia, The Telegraph, The Guardian, l’Espresso und Asian Geo veröffentlicht. Auch das Tschernobyl National Museum, Kiew in der Ukraine sowie das J. Paul Getty Museum in Los Angeles zeigt seine eindrucksvollen Fotos.

Die Fotoausstellung „Tschernobyl 30 Jahre danach“ ist Teil des Internationalen Uranium Film Festivals Berlin. „Fünf Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl, 50 Jahre Palomares: Atomare Katastrophen dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“ Das ist das Thema des Filmfests, das nun zum 5. Mal in Berlin vom 28. September bis zum 2. Oktober 2016 im Kino der KulturBrauerei in Prenzlauer Berg mit spannenden atomaren Filmen aus aller Welt stattfinden wird.

Das ursprünglich 2010 in Rio de Janeiro gegründete Uranium Film Festival ist das weltweit bekannteste Filmfest, das sich der gesamten Atomaren Kette vom Uranbergbau bis zum nuklearen Abfall gewidmet hat und inzwischen in Fachkreisen als das „Atomare Cannes“ gilt.
Hauptförderer des Berliner Uranium Filmfests sind in diesem Jahr das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Weitere Unterstützter des Uranium Film Festivals in Berlin sind das Ökostrom-Unternehmen Naturstrom sowie das Italienische Kulturinstitut in Berlin, Myers Hotel und Audi City Berlin. Organisationspartner des Uranium Film Festivals in Berlin sind: die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen ICBUW, COOP Anti-War Kunstbar Café Berlin, die Juristenvereinigung gegen Kernwaffen IALANA und Cinestar Berlin.

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Erstellt von an 23 Jul 2016. geschrieben in Bilder, Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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