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Frankfurter Rundschau: Schulz als Chance





Als Kanzlerin Angela Merkel erklärte, dass sie
bei der Bundestagwahl im Herbst erneut antreten wolle, kommentierten
die SPD-Oberen das mit der Bemerkung, die CDU-Chefin sei „nicht mehr
unschlagbar“. Das setzt aber voraus, dass die Sozialdemokraten auch
eine Alternative anbieten. Das tun sie bisher nicht. Und nach dem,
was aus dem Willy-Brandt-Haus nach außen dringt, ist offen, ob
Parteichef Sigmar Gabriel im Herbst die Kanzlerin herausfordern will
oder dem scheidenden EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz den
Vortritt lässt. Entschieden werden soll im Januar. Statt weiter
Personaldiskussionen zu führen, sollten sie Schulz““ Wechsel nach
Berlin als Chance begreifen, beim Wähler mit unverbrauchtem Personal
zu punkten. Gabriel müsste daran interessiert sein. Geht die Wahl
2017 mit ihm als Spitzenkandidaten schief, wird er sich als
Parteichef kaum halten können. Mit Schulz als Frontmann würde die
Verantwortung im Falle einer Niederlage nicht allein beim
Vorsitzenden abgeladen.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 24 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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