Home » Allgemein » Frankfurter Rundschau: Ungeliebtes Rot-Rot-Grün

Frankfurter Rundschau: Ungeliebtes Rot-Rot-Grün





Das rot-rot-grün regierte Thüringen galt
Anhängern der drei Parteien lange als Modell für Deutschland. Das
hatte eine gewisse Berechtigung. Ministerpräsident Bodo Ramelow und
Staatskanzleichef Benjamin Hoff haben es vermocht, Konflikte klug zu
moderieren. Streit blieb intern. Die Umfragen waren ganz gut. Das
ändert sich im Lichte der Gebietsreform. Auch in Berlin läuft es bei
Rot-Rot-Grün unter dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller nicht
reibungslos. Die Schwierigkeiten hier wie dort reduzieren die ohnehin
minimale Chance auf eine Linkskoalition im Bund weiter. Die Umfragen
weisen keine Mehrheit aus. Und selbst wenn es sie geben sollte, wäre
sie äußerst knapp. Doch damit lässt sich die Bundesrepublik nicht
regieren – nicht, wenn zentrale Fragen wie die Verankerung in EU und
Nato bei der Linken umstritten sind. SPD-Kanzlerkandidat Martin
Schulz wäre verrückt, wenn er sich darauf einließe. Rot-Rot-Grün ist
ein totes Pferd. Und es macht keinen Sinn, darauf herumzureiten.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1484218

Erstellt von an 26 Apr 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2018 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de