Home » Allgemein » Frankfurter Rundschau: Wenn Sparen arm macht

Frankfurter Rundschau: Wenn Sparen arm macht





Deutsche Haushaltspolitik unter Angela Merkel
hat bekanntlich ein Vorbild: die „schwäbische Hausfrau“. Das war
schon unsinnig, als die Etats von Bund, Ländern, Gemeinden und
Sozialversicherungen keine Überschüsse aufwiesen. Jetzt, da der
staatliche Gesamthaushalt ein Plus von knapp 24 Milliarden Euro
aufweist, wird die gefährliche Farce offensichtlich. Tatsächlich ist
Sparsamkeit auch für Staaten eine Tugend. Aber nie und nimmer ist es
vernünftig, das Sparen so weit zu treiben, dass die Substanz
verfällt. Wenn schon schwäbische Hausfrau: Niemals würde sie zusehen,
wie ihr Häusle Jahr für Jahr an Wert verliert, weil der Putz bröckelt
und der Wind durch die Fenster pfeift. Und der Staat? Weil er nicht
investiert, mindert sich Jahr für Jahr der Wert der öffentlichen
Güter (Straßen, Schulen und vieles mehr). Wer aus falsch verstandener
Sparsamkeit dabei zusieht, tut nichts für folgende Generationen. Und
beleidigt jede schwäbische Hausfrau.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1460268

Erstellt von an 23 Feb 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2018 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de