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Green Value SCE: Durch Genossenschafts-Beteiligung in den Genuss von drei Förderarten






 

Suhl, 20.07.2016. Wer an Vermögenswirksame Leistungen oder Wohnungsbauprämien denkt, hat in der Regel keine Mitgliedschaften als Genossenschafts-Beteiligung im Kopf. „Dabei bietet diese Rechtsform nicht nur erhebliche Vorteile gegenüber anderen Anlageformen. Eine Beteiligung an einer Genossenschaft ist auch die einzige Möglichkeit, gleiche alle drei Förderarten zu nutzen, die der Staat vorsieht“, erklärt Gert Heilmann, Vorstand der Green Value SCE – einer Europäischen Genossenschaft mit Sitz in Suhl. Immer noch nutzt lediglich die Hälfte aller Arbeitnehmer die Ansprüche auf Förderung vom Staat – in der Regel auch zusätzlich durch den Arbeitgeber.

Die Bundesregierung räumt dabei der breiten Vermögensbildung einen besonderen Stellenwert ein. In 2009 hatte sie hierzu letztmalig die Verdienstgrenzen erhöht, um einer breiteren Schicht in der Bevölkerung den Zugang zu diesen Förderungen zu ermöglichen. Generell kommt man dabei als Lediger bis 20.000 Euro (verheiratet 40.000 Euro) Jahreseinkommen an die höchste Förderung durch Vermögenswirksame Leistungen. Dieser Betrag kann sich durch Freibeträge und Kinder erhöhen. „Alleine durch diese Erhöhung der Freigrenzen kamen in 2009 rund eine Million mehr Arbeitnehmer in Genuss der Förderungen“, so Green Value-Vorstand Heilmann. Durch das weiterhin niedrige Einkommensniveau in Deutschland gehen sie davon aus, dass heute mehr Arbeitnehmer einen Anspruch haben als zu diesem Zeitpunkt.

Genossenschaften wurden dabei im Rahmen des 5. Vermögensbildungsgesetzes und des Wohnungsbau-Prämiengesetzes ein besonderer Stellenwert und eine einzigartige Position eingeräumt. Hier können Arbeitnehmer parallel alle drei Förderarten nutzen, wenn die Genossenschaft auch wohnungswirtschaftliche Zwecke in ihrer Satzung vorsieht und umsetzt. Die Europäische Genossenschaft Green Value SCE tut dies. Sie bietet ihren Mitgliedern bei Einhaltung der maximalen Einkommensgrenzen an, für die ersten 400,– Euro 20 Prozent und für weitere 470,– Euro 9 Prozent des Einkommens steuerlich als Arbeitnehmersparzulage zu erhalten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für weitere 512,– Euro Sparsumme 8,8 Prozent als Wohnungsbauprämie zu erhalten. Hier sind auch die Verdienstgrenzen mit 25.600 Euro (ledig) und 51.200 Euro (verheiratet) höher. Diese Vorteile können jedes Jahr beantragt werden und werden als staatliche Förderung gewährt.

Der Reiz für Arbeitnehmer besteht dabei darin, dass sich die Einzelbeträge summieren. So ergibt sich zusammengenommen die nur durch eine Genossenschafts-Beteiligung erzielbare Einsparsumme von 37,8 Prozent oder in Einkommen ausgedrückt, von rund 168.– Euro pro Jahr. In Anbetracht niedriger Sparzinsen bei Banken, soweit sie überhaupt noch gewährt werden, eine angenehme jährliche Geldspritze, die zudem auf den Regelbedarf bei Ansprüchen aus Hartz 4 nicht angerechnet wird. Genossenschaften wie die Green Value SCE sind damit eine gelungene Alternative für Arbeitnehmer, staatlich bzw. durch den Arbeitgeber gefördert vorzusorgen.

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Erstellt von an 20 Jul 2016. geschrieben in Bilder, Vorsorge. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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