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Juhana Iivonen – „Native One Club-Tour 2014/15“





Die „Native One – Club Tour 2014/15“ des finnischen Singer/Songwriters Juhana Iivonen hat auch im zweiten Teil seine Zuschauer begeistert.

Insgesamt 16 Konzerte hat der Sänger aus Helsinki im Februar in Deutschland, der Schweiz und England gegeben, bei denen seine intime Show jeden Zuschauerraum in eine besondere Atmosphäre getaucht hat. Der Prinz/Köln umschrieb seine Kunst als „Musik, in die man sich hineinfallen lassen muss“. Diese Darstellung hat die mal zarten und zerbrechlichen, mal rockig-poppigen Songs sehr gut getroffen. Denn mit seinen meist sehr persönlichen Liedern berührt Iivonen seine Hörer immer. Es erstaunt einen jedes Mal, wenn dieser vollbärtige Mann mit seiner Schirmmütze und Gitarre die ersten Töne singt und man eigentlich den sonoren Bass eines Seemannes erwartet, jedoch eine warme und sehr klare Tenorstimme vernimmt, die akkurat jede Melodie mit ausdrucksvollem Leben füllt. Bei den letzten Konzerten in Großbritannien hat sich Iivonen zusammen mit seinem Musikerfreund Tim Holehouse, dem britischen Bluesman aus Portsmouth, der auch seit vielen Jahren durch Europa tourt, einfallen lassen: Beide spielen zusammen und präsenteren ihre EP und Split CD „Shake Baby Shake“. Mit jeweils drei Songs sind beide darauf vertreten und mischen Folk-Pop mit rauhem und kernigen Deltablues, den Holehouse authentisch vorträgt. Die Konzerte führten die beiden u.a. nach Worcester und London.

Das neue Album „Native One“ erscheint offiziell beim deutschen Label Smiling Lizard Music aus Düsseldorf und wird im Mai bei einer Release Show in Helsinki, Juhana Iivonens Heimatstadt, offiziell präsnetiert. Dort wird Iivonen mit seinem Gitarristen und Produzenten Aki Haarala zum ersten Mal dieses Album seinem heimischen Publikum vorstellen. In Finnland sind noch weitere Konzerte geplant. Sie werden in einer Duo-Besetzung aufgeführt, die bei einigen Abenden noch um einen Percussionisten ergänzt werden wird.
„Native One“ fällt durch seinen spontanen Charakter auf. Das Album wurde in mehreren Sessions in den Seawolf Studios in Helsinki und den Mankku Studios in Porvoo aufgenommen. Die inspiriert aufspielende Band mit Drummer Mikael Seire, Bassist Anssi Ahvenniemi, dem Hammondorgelspieler Emil Luukkanen und Aki Haarala hat alle acht Stücke live eingespielt. Was man den Aufnahmen auch anmerkt. Sie sind direkt und leben von einer feinen Dynamik und gepflegtem Spiel, das einen im Laufe des Albums immer weiter in die Musik eintauchen lässt. Das Cover Art Work der finnischen Malerin Hanna Vesterinen unterstreicht mit dem schlichten Design von Smiling Lizard Music die feine und künstlerisch anspruchsvolle Machart der gesamten Produktion, die als Digi-Sleeve im zeitgemäßen und modernen Look erscheint.
Die Songs erzählen von persönlichen Momenten, Begegnungen und beschreiben oft die finnische Landschaft, die in ihrer Einfachheit und Schönheit einmalig ist. Sanfte Melancholie und Nachdenklichkeit mit eingängigen Melodien umrahmen diese Beschreibungen. In seinen poppigsten Momenten erinnert die Musik an Amy McDonald, in der Gesamtstruktur an Nick Drake.

Im Juni wird es Juhana Iivonen dann wieder nach Deutschland führen, wo er u.a. beim bekannten Open Air Hamm in Mainz am 13. Juni gemeinsam mit Aki Haaral auftreten wird. Dort wird seine klare Stimme wieder feinsten finnischen Folk-Pop präsentieren. Weitere Konzerte werden mit den gesamten Tourdaten rechtzeitig bekannt gegeben.

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Erstellt von an 28 Feb 2015. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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