Home » Geld » Kommunikationsexperte Michael Oehme: Apple schafft neue Jobs

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Apple schafft neue Jobs





St. Gallen, 18.02.2015. Der US-Technologiekonzern Apple plant, in Arizona ein
Datenzentrum zu eröffnen und in den kommenden Jahren rund zwei Milliarden US-
Dollar (1,76 Milliarden Euro) zu investieren. Unternehmensintern wird von einem
„Kommandozentrum für unsere globalen Netzwerke“ gesprochen. Der Standort in
dem südwestlichen US-Bundesstaat umfasst ein rund 120.000 Quadratmeter
großes Gelände, auf dem ursprünglich eine Fabrik zur Herstellung von Saphirglas-
Bildschirmen für Apple-Geräte entstehen sollte. „Apple hatte für die Fläche
eigentlich etwas anderes geplant“, weiß Kommunikationsexperte Michael Oehme.
Die Kooperation mit GT Advanced Technologies war im vergangenen Jahr daran
gescheitert, dass diese Insolvenz anmelden mussten. Wie in Auseinandersetzungen
dieser Größenordnung nicht unüblich, wurde gegenseitig schmutzige Wäsche
gewaschen. „Doch dies gehört nun der Vergangenheit an und weicht etwas deutlich
Größerem“, so der Kommunikationsberater Oehme.

Nun scheint das neue Projekt auch noch eine der umfangreichsten Investitionen in
der Konzerngeschichte zu werden. „Durch so ein großes Projekt werden Hunderte
neue Arbeitsplätze entstehen, alleine schon im Vorfeld durch die Bauarbeiten“, so
Oehme weiter. Laut Apple soll das neue Datenzentrum zu hundert Prozent mit
erneuerbaren Energien betrieben werden – die Umweltorganisation Greenpeace
begrüßt diese Pläne entsprechend.

Des Weiteren wurde bekannt, dass Apple an der Börse frisches Geld bei Anlegern
einsammeln will, statt sich an den eigenen Milliarden-Reserven zu bedienen. In
den Büchern des Konzerns stehen bereits 178 Milliarden US-Dollar. Apple platziert
weitere Anleihen – nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg liegt der
Erlös bei 6,5 Milliarden Dollar (5,7 Mrd. Euro). „Diese Methode hat vor allem
steuerliche Gründe“, so Michael Oehme. „Apples Geldreserven von zuletzt 178
Milliarden Dollar liegen deshalb im Ausland, weil Apple in den USA rund 35
Prozent Steuern darauf zahlen müsste.“ Das Unternehmen braucht aber Geld für
die von Anlegern eingeforderten Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen.
Dementsprechend ist es günstiger, Anleihen aufzulegen als die Reserven aus dem
Ausland zu holen. Seit April 2013 nahm Apple bereits über 30 Milliarden Dollar
über Anleihen auf. An die Aktionäre wurden bereits gut 100 Milliarden Dollar
ausgeschüttet. „Für den Kapitalmarkt also eine interessante Alternative“, so
Kommunikationsberater Michael Oehme.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1174645

Erstellt von an 18 Feb 2015. geschrieben in Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2018 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de