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Macht Unternehmen erfolgreich – gebt Ihnen Glasfaser / Studie zu den konkreten Auswirkungen eines Breitbandanschlusses auf Unternehmen im ländlichen Raum





Breitbandversorgung und ökonomisches Wachstum
stehen in einem engen Zusammenhang – das gilt durch zahlreiche
Studien als belegt. Doch was bedeutet das genau? Wachsen Unternehmen
mit einem breitbandigen Internetanschluss tatsächlich schneller? Sind
sie innovativer? Können sie eventuell sogar Standortnachteile des
ländlichen Raums ausgleichen? Die neue MICUS-Studie: „Die Bedeutung
des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten für Standortattraktivität
und Unternehmenserfolg“ spürt erstmals ganz konkreten Auswirkungen
eines breitbandigen Internetanschlusses auf Unternehmen im ländlichen
Raum nach, indem sie diese in einer standardisierten empirischen
Untersuchung befragt hat. Die Ergebnisse hat Dr. Martin Fornefeld
exklusiv auf dem 5. NGA-Breitbandforum NRW vorgestellt.

Welche Auswirkung hat eine breitbandige Internetversorgung auf
Gewerbegebiete auf dem Land und deren Unternehmen? Die Antwort könnte
klarer nicht ausfallen:“Unsere aktuelle Studie belegt eindeutig, dass
breitbandig angeschlossene Unternehmen nachweisbar erfolgreicher am
Markt agieren als schmalbandige. Breitbandinternet ist im Stande,
andere Standortfaktoren aufzuweichen oder ihnen sogar
entgegenzuwirken“, so Dr. Martin Fornefeld. Der Geschäftsführer der
MICUS Strategieberatung fasst mit diesem Kernstatement die Ergebnisse
der exklusiv auf dem 5. NGA-Breitbandforum vorgestellten Studie „Die
Bedeutung des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten für
Standortattraktivität und Unternehmenserfolg“ zusammen. Der hohe, zum
Teil internationale Wettbewerbsdruck und immer konkreter werdende
Entwicklungen rund um Industrie 4.0 und Digitalisierung lassen keinen
Unterschied zwischen Ballungsgebieten und ländlichen Räumen mehr zu,
so Fornefeld weiter.

Für die Studie hat Micus Unternehmen unabhängig von deren
Branchenzugehörigkeit und Größe, mit und ohne Breitbandanschluss
(mehr als 30 MBIT/sec), in Gewerbegebieten in den Regionen
Münsterland und Ostwestfalen in einer standardisierten empirischen
Untersuchung befragt. Ziel war es herauszufinden, ob oder inwiefern
der Standortfaktor „Breitband“ andere Standortfaktoren beeinflusst.
Tatsächlich belegen die Ergebnisse der Studie, dass ein
Internetanschluss zur Grundversorgung und ein Glasfaseranschluss
aktuell die wichtigsten Standortfaktoren für Unternehmen darstellen –
und klassische Standortfaktoren wie den Arbeitsmarkt, weiche Faktoren
und auch Fördermöglichkeiten in ihrer Wichtigkeit verdrängen. „Der
ländliche Raum könnte eine Renaissance erleben, wenn die
Internetanbindung stimmt“, so Fornefeld. Damit bestätigt die Studie
derzeitige Theorien, die die Standortvorteile städtischer Räume in
den Hintergrund treten sehen.

Das Internet überwindet den Raum

Das Internet hilft, Distanzen und Räume zu überwinden, so dass
Standortkriterien wie die Verkehrsinfrastruktur, die Nähe zu Bezugs-
und Absatzmärkten,die Nähe zu Forschungs- und
Entwicklungseinrichtungen, die räumliche Nähe zum Arbeitsmarkt sinken
und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Unternehmen in Ballungsgebieten
in den Hintergrund treten. Die Studienergebnisse belegen: Der
flächendeckende Ausbau mit breitbandigem Internet könnte der
sinkenden Attraktivität des ländlichen Raumes und so auch der
Abwärtsspirale aus massenhaft abwandernden jungen, qualifizierten
Menschen entgegenwirken.

Breitbandunternehmen machen mehr Gewinne

Eindeutig zu beobachten ist, dass eine leistungsstarke
Breitbandinfrastruktur auch auf ansässige Unternehmen einen
eindeutigen Einfluss hat. Sie reduziert Zeit und Kosten innerhalb der
Unternehmen und steigert damit die Gewinne. Viele Unternehmen nennen
speziell den Rückgang von Geschäftsreisen und deren Ersatz
beispielsweise durch Videotelefonie als klaren Effizienzgewinn durch
Breitbandinternet. Auch die Faktoren Kommunikation und
Innovationsfähigkeit werden positiv beeinflusst. 70 Prozent der
breitbandig ausgestatteten Unternehmen gaben in der Untersuchung an,
ihre Umsätze und Gewinne im letzten Jahr gesteigert zu haben. Bei den
schmalbandigen Unternehmen waren es hingegen nur 40 Prozent.

Der Standort Deutschland wird auf dem Land entschieden

Ein Großteil der befragten überwiegend mittelständischen
Unternehmen agieren deutschland-, europa- oder sogar weltweit und
seien somit durchaus als „Global Player“ einzuordnen. Ihre
Grundversorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen spiegele deren
Bedeutung jedoch in keinster Weise wider. „Es ist die Aufgabe aller
Beteiligten in Unternehmen, Verbänden, Kammern, Verwaltung und
Politik, das Ziel eines möglichst schnellen Glasfaserausbaus zu
realisieren. Es sollte in der Vielschichtigkeit der Herausforderungen
der Zukunft das Ziel mit der höchsten Priorität sein, um den Standort
Deutschland zukunftssicher zu machen“, so Fornefeld abschließend.

Die neue MICUS-Studie fasst die Ergebnisse in zwölf Kernaussagen
zusammen und nennt sechs Empfehlungen, wie schnelles Internet noch
stärker zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Der offizielle
Erscheinungstermin der Studie ist Januar 2018. Exklusive
Vorabexemplare für eine Berichterstattung sind auf Nachfrage
erhältlich.

Pressekontakt:
Dr. Martin Fornefeld
Geschäftsführer MICUS Strategieberatung GmbH
Taubenstr. 22
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/49769111

Original-Content von: MICUS Strategieberatung GmbH, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1553321

Erstellt von an 20 Nov 2017. geschrieben in Telekommunikation. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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