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MAG Silver auch im 3. Quartal weiter auf Kurs






 

Wie viele seiner Konkurrenten warf auch der kanadische Silberexplorer MAG Silver (ISIN: CA55903Q1046 / TSX: MAG – https://www.youtube.com/watch?v=nMoWPYKWwM0 -) in dieser Woche noch einmal einen Blick zurück auf das 3. Quartal 2016 und zog dabei eine überwiegend positive Bilanz.

So konnte das Unternehmen beispielsweise im August neue, vielversprechende Bohrresultate zur sog. ““Valdecañas““-Tiefenzone des gemeinsam mit dem britisch-mexikanischen Branchenriesen Fresnillo betriebenen ““Juanicipio““-Projekts im zentralmexikanischen Bundesstaat Zacatecas vorlegen. Diese deuteten darauf hin, dass sich dort, rund 250 m unter dem bereits bekannten Vorkommen, auf einer Gesamtlänge von mehr als 800 m zwei sich überlappende, 5 bis 29 m breite Erzadern mit den höchsten bislang für die Liegenschaft ermittelten Zink- und Kupfergehalte erstrecken, deren Mineralisierungszonen zudem noch 300 m in östliche sowie 700 m in westliche Richtung offen sind.

Ferner wurde im Zuge eines im April genehmigten 1,2 Mio. USD teuren Folgebohrprogramms mit weiteren Bohrungen auf dem Areal begonnen, wobei hierfür derzeit 6 Bohrgeräte verwendet werden, von denen 5 oberirdisch und eines im Bereich der im Bau befindlichen unterirdischen Rampe zur Erschließung der ““Valdecañas““-Ader in Einsatz sind. Während die Ergebnisse dieser Bohrmaßnahmen aktuell noch ausstehen, kommen die Arbeiten an besagter Rampe nach wie vor zügiger als ursprünglich geplant voran.

Momentan werden für die Liegenschaft außerdem noch verschiedene Studien, darunter eine grundlegende Umweltanalyse sowie metallurgische und geotechnische Untersuchungen durchgeführt. Darüber hinaus arbeitet man an den technischen Details der geplanten Erzverarbeitungsanlage und bewertet die möglichen Auswirkungen der jüngsten Explorationserfolge auf die erforderliche Anlagengröße sowie die verschiedenen Erztransport-Alternativen. Bereits im August hatten sich die beiden Projektpartner auf ein ergänzendes 3 Mio. USD-Budget geeinigt, mit dem zusätzliche unterirdische Entwicklungsarbeiten im Zusammenhang mit der für den Erztransport erforderlichen Infrastruktur finanziert werden sollen.

Ungeachtet dessen ist die Gesellschaft jedoch weiterhin finanziell gut aufgestellt. Zum Ende des 3. Quartals lag der Bar- und Festgeldbestand bei 140,4 Mio. USD und damit nur rund 500.000,- USD unter dem Stichtagswert des Vorquartals. Das insgesamt zur Verfügung stehende Betriebskapital (““Working Capital““) belief sich auf 140,9 Mio. USD. Damit dürfte MAG eigenen Angaben zufolge in der Lage sein, seinen weiteren Verpflichtungen im Rahmen der 44 %-Beteiligung am ““Juanicipio““-Projekt ohne zusätzliche Kapitalaufnahme nachzukommen. Auch könne man den Erhalt der übrigen Liegenschaften sowie alle derzeit geplanten Bohr- und Entwicklungsprogramme auf diese Weise über das kommende Jahr hinaus stemmen.

Insgesamt investierte das Unternehmen im 3. Quartal rund 2,1 Mio. USD in das ““Juanicipio““-Projekt, womit sich die bislang im laufenden Geschäftsjahr angefallenen Projektausgaben auf 7,3 Mio. USD summieren. Zudem flossen weitere 286.000,- USD in die sonstigen Explorations- und Evaluierungsprojekte der Gesellschaft – rund 42 % weniger als noch vor einem Jahr.

Der am Ende zu Buche stehende Nettoverlust belief sich auf 2 Mio. USD bzw. 2 US-Cents pro Aktie und entsprach damit in der Gesamtsumme dem Vorjahresergebnis. Der in erster Linie auf Steuerrückstellungen und Währungsverlusten beruhende, anteilige Buchverlust am ““Juanicipio““-Projekt lag bei 376.000,- USD. Des Weiteren fielen wegen der anhaltenden Peso-Schwäche gegenüber dem US-Dollar nicht zahlungswirksame Steueraufwendungen in Höhe von 499.000,- USD an.

Trotz der US-Wahl- bzw. Silberpreis-bedingten Kursverluste der vergangenen Tage rangiert die MAG-Aktie auf CAD-Basis weiterhin mehr als 70 % über dem Vorjahresschlusskurs.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Erstellt von an 14 Nov 2016. geschrieben in Bilder, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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