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MAG Silver kann Verlust im 3. Quartal weiter begrenzen





Nur wenige Tage nach der Präsentation einer neuen vorläufigen Wirtschaftlichkeitsanalyse (““Preliminary Economic Assessment““ / PEA) sowie einer aktualisierten Ressourcenschätzung für sein ““Juanicipio““-Projekt hat MAG Silver (ISIN: CA55903Q1046 / TSX: MAG) nun auch seine Bilanz für das abgelaufene 3. Quartal 2017 vorgelegt. Darin konnte der im kanadischen Vancouver beheimatete Silberexplorer erneut mit Sparsamkeit glänzen. So ging der ausgewiesene Nettoquartalsverlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 60 % auf rund 786.000,- USD bzw. 1 US-Cent pro Aktie zurück und lag damit noch einmal unter dem Ergebnis des vorangegangenen Quartals. Ursache hierfür waren in erster Linie die gesunkenen Ausgaben für das gemeinsam mit dem britisch-mexikanischen Bergbaukonzern Fresnillo betriebene ““Juanicipio““-Projekt, die mit 1,7 Mio. USD rund 20 % niedriger ausfielen als im 3. Quartal 2016. Dagegen legten die aktienbasierten Vergütungsaufwendungen um 50 % auf 337.000,- USD zu. Außerdem konnten für die ersten 9 Monate des Jahres 589.000,- USD an Steuerrückstellungen wieder aufgelöst werden, nachdem man im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch 1,3 Mio. USD an Rückstellungen gebildet hatte.

Insgesamt stand der Gesellschaft – https://www.youtube.com/watch?v=O4HNy6pser4&t=2s – zum Quartalsende letztlich Betriebskapital (““Working Capital““) in Höhe von 124,9 Mio. USD, davon 121,6 Mio. USD in Form von Barmitteln, zur Verfügung, was lediglich einen Rückgang um 11 % im Vergleich zum Vorjahresstand bedeutete. Das Unternehmen ist damit weiterhin finanziell gut aufgestellt, um sowohl die Schürfrechte für alle seine Liegenschaften erhalten als auch die geplanten Explorations- und Entwicklungsprogramme über das kommende Jahr hinaus ohne zusätzliche Kapitalaufnahme absolvieren zu können.

Wie diese Zukunftspläne konkret aussehen, zeigte sich bereits in der vergangenen Woche bei der Vorlage der neuen PEA für das ““Juanicipio““-Projekt. Demnach streben die beiden Projektpartner MAG (44 %) und Fresnillo (56 %) dort nunmehr die Errichtung einer Erzverarbeitungsanlage mit einer jährlichen Durchsatzrate von 1,4 Mio. Tonnen Gestein an, mit der man über einen Zeitraum von 19 Jahren rund 352 Mio. Unzen Silberäquivalent zu durchschnittlichen Gesamtförderkosten (““All-in Sustaining Costs““) von 5,02 USD pro Unze Silber zu gewinnen erhofft. Um diesen Plan auch verwirklichen zu können, sind nach aktuellen Berechnungen Errichtungsinvestitionen von 360 Mio. USD erforderlich, von denen MAG anteilig 158,4 Mio. USD beizusteuern hat. Diese dürften sich jedoch in weniger als 2 Jahren nach Inbetriebnahme der Anlage amortisieren.

Während die Oberflächeninfrastruktur mittlerweile weitgehend steht, arbeitet man untertage weiterhin mit Hochdruck an der Entwicklung der Zugänge zu den ermittelten Ressourcen, um die angestrebten Abbau- und Verarbeitungsraten auch plangemäß erreichen zu können. So wurden etwa zusätzliche Subunternehmer engagiert, die u.a. mittels einer zweiten, parallel verlaufenden Zugangsrampe zusätzliche Kapazitäten für den Erz- und Abraumtransport schaffen sollen. Außerdem hat Projektbetreiber Fresnillo bereits die erforderlichen Genehmigungsprozesse für das erweiterte Minen- und Verarbeitungskonzept eingeleitet, die man noch vor Jahresende abzuschließen gedenkt. Anfang 2018 dürfte dann noch eine schon in Auftrag gegebene, unabhängige Machbarkeitsstudie vorliegen, auf deren Basis alle Projektbeteiligen dann noch einmal formal über die nun für die 1. Jahreshälfte 2020 geplante Produktionsaufnahme abstimmen sollen.

„Mit den gerade verkündeten neuen Ressourcen und der PEA freuen wir uns mehr denn je auf die Zukunft und wir setzen unseren Fokus in den nächsten Monaten weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Fresnillo, um die Machbarkeitsstudie zu vervollständigen und eine formale Produktionsentscheidung voranzutreiben“, erklärte MAGs Präsident und CEO George Paspalas. Gleichzeitig freue man sich aber auch darauf, das seit Juli laufende 20.000 m-Explorationsbohrprogramm auf der Liegenschaft fortsetzen, um die Ressourcen der sog. ““Deep Zone““ weiter zu vergrößern und aussichtsreiche regionale Ziele auf bislang noch weitgehend unexplorierten Arealen des Joint-Venture-Geländes zu testen. Dafür seien derzeit 3 Bohrgeräte ober- und eines untertage im Einsatz.

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Erstellt von an 15 Nov 2017. geschrieben in Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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