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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik ARD und ZDF sollen sparen – Robra: „Zu viele Doppelstrukturen“





Für einen deutlich schlankeren
öffentlich-rechtlichen Rundfunk plädiert Rainer Robra, Chef der
Staatskanzlei in Magdeburg und zuständig für Medienpolitik in
Sachsen-Anhalt. „Es gibt zu viele Doppelstrukturen“, sagte Robra im
Gespräch der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Das
gelte nicht nur für die Verwaltung, sondern auch für das Programm.
Künftig sollten sich die dritten Rundfunkprogramme wie der MDR
stärker auf regionale Sendungen beschränken und ARD und ZDF die
nationalen Themen überlassen. „Die Frage ist ja: Wie viel brauchen
wir vom Gleichen?“ Auch mit Blick auf immer teurere
Sportvermarktungsrechte stelle sich die Frage, was das
öffentlich-rechtliche Fernsehen noch leisten könne. Die Preise für
Olympische Spiele und andere Top-Veranstaltungen bewegten sich „in
Dimensionen, die kein öffentlich-rechtlicher Sender dieser Welt mehr
stemmen kann“, sagte Robra. Um den Rundfunkbeitrag stabil zu halten,
müssten die Sender in Zukunft zwingend sparen. „Sie stehen auch vor
der Herausforderung, die Zuschauer-Akzeptanz aufrecht zu erhalten“,
so Robra.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 20 Feb 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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