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Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Türkei





Deutschland und Europa sitzen an einem kurzen Hebel.
Den unwürdigen Flüchtlingsdeal aufzukündigen, würde bedeuten, neuen
Streit nach Europa zu tragen und Rechtspopulisten neue Wähler
zuzuführen. Die Beitrittsverhandlungen mit der EU laufen formal zwar
noch. Doch da ein Beitritt derzeit ohnehin ausgeschlossen ist,
bleibt die Drohung mit einem Ende der Verhandlungen hohl. Allzu
harsche Reaktionen bergen zudem zwei Risiken in sich. Sie könnten
Erdogan noch weiter in die Arme des autoritären Wladimir Putin
treiben. Und sie würden den Anti-Terror-Kampf erschweren. Allein der
Abzug der Bundeswehr aus Incirlik ist denkbar. Nimmt man autoritäre
Tendenzen etwa in Polen und Ungarn hinzu, entwickelt sich der Westen
von einer Werte- zu einer reinen Interessengemeinschaft.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 4 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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