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Mitteldeutsche Zeitung: zur Steuerschätzung





Grundsätzlich kann eine Regierung mit Geld in der
Kasse entweder die Ausgaben erhöhen oder die Steuern senken – oder
beides. Die Jamaika-Parteien ringen um ihre Prioritäten, was
verständlich ist. Schließlich hat die Bundestagswahl eine bunte,
wenige homogene Truppe mit ganz unterschiedlichen Programmen
zusammengewürfelt. Anders als vor vier Jahren mit Defiziten im
Haushalt und einer SPD in Regierungslaune sind Steuersenkungen 2017
kein Tabu mehr. In der Tat liegt die letzte große Steuerreform
mindestens zehn Jahre zurück. Seitdem führen Arbeitnehmer deutlich
mehr ans Finanzamt ab, obwohl die Lohnerhöhungen ihnen gerade mal die
Inflation ausglichen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 9 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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