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Neue OZ: Neue OZ – Interview Medien mit Yvonne Catterfeld, Schauspielerin





Yvonne Catterfeld: Rolle in „Fast & Furious“
abgelehnt

Schauspielerin gab Hollywood einen Korb – Märchenfilm statt Action
– Nach fiktiver Filmschwangerschaft kam ein echtes Baby

Osnabrück. Schauspielerin Yvonne Catterfeld hat bei ihrer
Filmauswahl hoch gepokert und eine Rolle im Action-Blockbuster „Fast
& Furious 6″ abgelehnt, und nur so den Part im deutsch-französischen
Märchenfilm „Die Schöne und das Biest“ ergattert. „Ich hatte gerade
“Fast & Furious 6“ abgesagt, und dann kam dieses Angebot“, sagte die
34-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). Dass sie
Hollywood einen Korb gegeben hat, begründet die Schauspielerin mit
den Vertragsklauseln der US-Studios: „Die Absage hatte mit dem
Vertrag zu tun. Es standen einfach verschiedene Dinge drin, die für
mich in keinem Verhältnis zur Rolle standen. Schwamm drüber!“

Für das Video zu ihrem Song „Das Pendel“ drehte Catterfeld dann
statt in Hollywood zumindest in einer Hollywood-Schaukel.
„Volltreffer! So gemein hat mir das noch keiner vorgerechnet“,
antwortete Catterfeld auf diesen Hinweis, und gab zu: Zunächst sei
sie selbst unsicher gewesen, ob ihre Entscheidung eine Dummheit
gewesen sei. „Aber dann kam die Rolle in “Die Schöne und das Biest“.
Und ich habe mir gesagt: Es war doch alles richtig. Konsequenz wird
belohnt!“

Beim Märchenfilm kam es zu einer kuriosen Situation: In der
Spielhandlung wird Yvonne Catterfelds Figur vom französischen
Superstar Vincent Cassel schwanger; bei der Premiere auf der
Berlinale lief die Schauspielerin dann tatsächlich mit einem
Babybauch über den roten Teppich. „Darüber habe ich in der
Vorstellung auch gelacht“, sagte Catterfeld, die am Osterwochenende
ihr erstes Kind Charlie auf die Welt gebracht hat. „Als wir die Szene
gedreht haben, wussten wir noch gar nicht, dass ich bei der Premiere
ein Kind erwarten würde. Cassel ist aber, wie Sie wissen, auch gar
nicht der Vater“, sagte Catterfeld, die mit dem Schauspielkollegen
Oliver Wnuk („Stromberg“) liiert ist.

Als Glück ihres internationalen Engagements bezeichnete Catterfeld
den Umstand, auf diese Weise den Ruf der Soap-Darstellerin
abzuschütteln: „“GZSZ“ gehört zu mir, aber ich möchte nicht darauf
reduziert werden. Man kann doch nicht alles ausblenden, was ich in
der Zwischenzeit gemacht habe“, sagte Catterfeld, die von 2002 bis
2004 in der RTL-Serie mitwirkte, und betonte: „Ich bin keine
Serien-Schauspielerin. Schon ganz, ganz lange nicht mehr. Ich habe in
dieser Hinsicht lange nichts mehr gemacht, mit der einzigen Ausnahme
eines “SOKO“-Events. In der Zeitung steht hinter meinem Namen aber
auch heute in Klammern nicht der aktuelle Film, sondern “ehemalige
GZSZ-Darstellerin“. Deshalb sind Castings so befreiend für mich,
internationale ganz besonders. Da spielt “GZSZ“ keine Rolle. Die
interessiert das nicht. Da zählt nur der Moment, ob man gut ist, ob
man auf die Rolle passt. Wenn es dann klappt, ist das für mich die
schönste Bestätigung.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1051172

Erstellt von an 26 Apr 2014. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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