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Neues Denken braucht neue Räume






 

Hagen, 22. November 2017 – Wer etwas Neues schaffen will, braucht eine Vision. Dazu außergewöhnliche, durchaus radikale Ideen und den Mut, sie eventuell zu verwerfen und neu zu entwickeln, Begeisterung und Beharrlichkeit, diese Ideen auch gegen Widerstände umzusetzen, und das Ziel dabei immer im Blick behaltend. Genau das ist Claudia und Jörg Bachmann gelungen: Mit dem jüngst abgeschlossenen Verwandlungsprozess „Arcadeon recreated“ sind der Geschäftsführer und die Marketing- und Verkaufsleiterin des Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung vollkommen neue Wege in der Tagungshotellerie gegangen.

Arcadeon recreated – „Wir erfinden uns neu“

Vor vier Jahren startete die „Neuerfindung“ des Arcadeon in Hagen, das 1998 als Public Private Partnership-Projekt von regionalen Unternehmen, Wissenschaft und Politik eröffnet wurde. Das von der Bauweise mittelalterlicher Klöster inspirierte Haus der Wissenschaft und Weiterbildung ist eines der führenden Tagungs- und Seminarzentren in Deutschland. Um den sich deutlich verändernden Ansprüchen des Tagungsmarktes gerecht zu werden, mehr noch, um mit einem innovativen Konzept Trends für die Zukunft zu setzen, wurde das Projekt „Arcadeon recreated“ ins Leben gerufen und mit einem strikt eingehaltenen Budget von 3,5 Millionen Euro umgesetzt. „Immer mehr Workshops und Arbeiten in Kleingruppen, eine immer jüngere Gästeklientel und der Wunsch nach lässigen Rückzugszonen sind heute die bestimmenden Faktoren im Tagungsgeschäft“, weiß Jörg Bachmann, der gemeinsam mit seiner Frau Claudia das Arcadeon seit der Eröffnung leitet. „Digitalisierung, smarte Technologien und nachhaltiges Handeln sind die Herausforderungen unserer Zeit.“

Im Wandel der Zeit – Transforming Rooms

Innovatives Herzstück dieses Prozesses sind die sogenannten „Transforming Rooms“: Durch spezielle Möbel-Module können die Zimmer mit wenigen Handgriffen in Gruppenarbeitsräume mit modernster Technik umgewandelt werden. Nach getaner Arbeit taucht das Bett auf Knopfdruck wieder aus der

Wand auf und das Multimedia-Display wird zum Smart TV. Die Transforming Rooms wurden übrigens schon kurz nach ihrer Fertigstellung für den NWW Design Award 2017 nominiert. In diesem Jahr stand der zum dritten Mal ausgerufene Interior-Design-preis der Neuen Wiener Werkstätte unter dem Thema „Die Neue Gastlichkeit – wie Möbel uns beim Gastgeben unterstützen“. In der angrenzenden, über 100 Jahre alten „Villa“ wurden zudem acht Trainerzimmer geschaffen, die viel Platz bieten und mit einem größeren Arbeitsbereich sowie Tagungsmaterial zur Vorbereitung eines idealen Trainings ausgestattet wurden.

Exklusives Möbeldesign und individuelle Raumgestaltung

Bei der gesamten Innengestaltung hat sich das Arcadeon auf neue Design-Wege begeben. Alle Ideen stammen aus der Feder des Ehepaares Bachmann, unterstützt und feingeschliffen von der jungen Designerin Emell Gök Che. Gemeinsam wurde ein ganzheitliches Konzept geschaffen, das durch eine in der

Hotellerie wohl einmaligen Kombination aus Musik, Duft, Licht und Design Emotionen weckt und alle Sinne anspricht. Exklusiv für das Hotel wurden Leuchten- und Wandinstallationen, Sitzmöbel und Deckenmuster entworfen, die in ihrer Formsprache und ihren starken Farben – vor allem Grün in vielen Schattierungen – perfekt miteinander harmonieren. „Wir folgen keinem Trend – wir setzen Trends“, sagt Jörg Bachmann.

„Wald“ und „Hexagon“ – die Magie der (Tagungs-)Räume

Im Vordergrund der Gestaltung stand immer, Menschen zu inspirieren und sie mit ihren Ideen und Meinungen zusammenzuführen. Das Hotelzimmer wird zum „Think-Tank“, der öffentliche Raum zum „Co-Working-Space“ und der traditionelle Seminarraum zur Denkwerkstatt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in den neuen Erlebnisräumen „Wald“ und „Hexagon“. Im Raum „Wald“ vermitteln hinterleuchtete Wandbespannungen den Eindruck, als arbeite man auf einer Waldlichtung. Statt starrer Tagungsanordnungen werden die Gäste so zum Querdenken und zu unorthodoxen Ideen animiert. Eine ungewöhnliche Raumgestaltung, die schnell für Aufsehen sorgte – und bereits zum „Coolsten Tagungsraum 2017“ gewählt wurde. Im Raum „Hexagon“ fordert die klar gegliederte, sechseckige Formensprache zum Verlassen gewohnter Denkmuster und zur Fokussierung auf Problemlösungen auf. Jörg Bachmann nennt das „die Magie der Räume“.

Firmencamps für den Mittelstand

„Mit unserem Angebot möchten wir die Unternehmen, vor allem den Mittelstand, dabei unterstützen, das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter zu wecken und zu schärfen“, sagt der Arcadeon-Geschäftsführer. Ein Weg dorthin – die Firmencamps. In diesen werden qualifizierte Mitarbeiter eines Unternehmens selbst an die Aufgaben eines bisher externen Trainers herangeführt. Die Unternehmen können sich so schneller auf Lösungen konzentrieren und die Umsetzung im Betrieb optimal begleiten.

„KARLs“ und „Emils“ – treffen & essen, chatten & chillen

Die neue „Emils Bar & Lounge“, benannt nach dem Hagener Künstler Emil Schumacher, ist Rezeption, Lounge und Bar zugleich. Dabei wartet das neue „Wohnzimmer“ der Hagener mit einer ganz besonderen Attraktion auf – Europas größter Media Wall, einer 4,40 x 1,90 Meter großen 4K-Technologie-Bildschirmwand, die tagsüber Naturaufnahmen und abends Musikbands zeigt. Hier dominieren Grüntöne, Kupfer und Holz, was eine sehr moderne Wohnlichkeit schafft. Auch im neuen Restaurant KARLs zeigt sich die Verbundenheit zur Stadt Hagen, ist doch auch hier der Name eine Hommage an einen bekannten Sohn der Stadt, den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus. Ebenso wie die spektakuläre, vom Ehepaar Bachmann und Emell Gök Che kreierte Bildinstallation hinter der neuen Buffetanlage, die das ehemalige Wohnhaus von Osthaus, den Hohenhof, zeigt. Die aufwändige Lichtinstallation des Restaurants wurde ebenfalls maßangefertigt. Große Sofas mit hohen Lehnen unterteilen den Raum atmosphärisch dicht. Die verglaste Galerie mit Blick ins KARLs, in dem seit 2016 Küchenchef Frank Drews seine Gäste mit frischen Kreationen vom hausgemachten Müslikonfekt bis zum Mehrgang-Menü verwöhnt, ist ideal für private oder geschäftliche Dinner.

Tagungsstätte der Zukunft

Seit fast 20 Jahren ist das Arcadeon ein Lern-, Denk- und Veranstaltungsort, der sich weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Mit innovativen, mutigen Ideen und Konzepten, die wegweisend für die Branche sind. Mit dem Projekt „Arcadeon recreated“ ist das Haus der Wissenschaft und Weiterbildung noch einen großen, vorbildlichen Schritt weitergegangen. Oder wie es Jörg Bachmann formuliert: „Hier tagt die Zukunft.“

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1554100

Erstellt von an 22 Nov 2017. geschrieben in Bilder, Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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