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Online-Marketing





Im Internet findet man alles – diese Weisheit ist inzwischen in allen Köpfen angekommen. Wer als Unternehmen im Internet gefunden werden möchte, sollte sich im Vorfeld über viele Fragen einige Gedanken machen.

• Wer soll mich finden?
• Welche Botschaft will ich wie transportieren?
• Kann ich die Rückmeldungen auffangen?
• Welche Regeln gelten im Internet?

Bei der Frage nach Zielgruppen kristallisieren sich schon erste Wege heraus: Wer sich auf Bewerberportalen einträgt, wird von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesehen; Kolleginnen und Kollegen vieler Unternehmen nutzen die professionellen persönlichen Netzwerke wie Xing, Linkedin und andere Portale und sind somit Mittler zu Unternehmen. Dieses wiederum hat seine eigene Homepage, auf der sich Kunden und Interessierte über Produkte und Dienstleistungen informieren können. Hier wird die Frage nach der Botschaft relevant: Was soll die Homepage leisten? Ist dort auch der Produktkatalog vorhanden und können die Kunden per Klick ihre Waren bestellen? Oder soll die Homepage „nur“ ein Ort der Information sein, über den eine Rufnummer oder E-Mail-Kontakte zu erfahren sind? Wer seinen Internet-Auftritt mit der Möglichkeit eines Blogs oder eines Gästebuchs versieht, macht den ersten Schritt in die sozialen Medien und eröffnet die Diskussion. Während Botschaften für ein Gästebuch noch über einen Administrator gefiltert werden können, bevor sie veröffentlicht werden, lassen Blogs jeden Kommentar erscheinen und präsentieren sich in der Öffentlichkeit. Dies erscheint vielen sehr gewagt, denn ein Blog-Eintrag kann auch negativ sein. Dies zieht die nächste Frage nach sich: Kann ich die Rückmeldungen auffangen?

TIPP: Wenn Sie die digitale Kommunikation gezielt nutzen möchten, um Kundenwünsche zu erfüllen, um Meinungen sichtbar zu machen und Antworten zu geben, planen Sie die Aufgabe des Customer Relationship Managements ein. E-Mails wollen schnell und kompetent beantwortet werden; Blogger, die sich an das Unternehmen richten, möchten eine Antwort lesen und zwar muss diese auf das Thema eingehen und nicht als Textbaustein auf später vertrösten.

Wer das Internet als Ort der Veröffentlichung nutzen möchte, kann zwischen verschiedenen Kanälen wählen: Textbeiträge in Foren liefern, einen Video-Kanal einrichten, sich an den großen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter beteiligen und mitreden bzw. mitreden lassen. Um dies zu tun, ist nicht nur Manpower gefragt, die sich dem Medium widmet, sondern auch eine konzeptionelle Vorarbeit, die das Image erarbeitet, das transportiert werden soll. Dabei ist die Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen, die im Internet herrscht.
Der User im Netz ist Aktualität und Qualität gewohnt. Nachrichten müssen dementsprechend auf der Höhe der Zeit sein, das Interesse treffen und die Menschen bewegen. Diese Werte müssen immer wieder neu vermittelt werden, indem es um ein aktuelles Thema geht, neue Bilder das Image transportieren. Beiträge, die „alt“ sind, haben keine Relevanz mehr. So schnell wie das Internet Neuigkeiten fordert, so schnell verändert es auch den Blickwinkel, unter dem die Informationen betrachtet werden.

• Transparenz
• Offenheit
• Zuverlässigkeit

diese Werte im weltweiten Netz zuzulassen und damit zu arbeiten, stellt jedes Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Hemmschwellen sinken, dies gilt sowohl für den Komfort der Bestellung per Mausklick als auch für das Kundtun einer Meinung per Posting. Wer sich Sorgen wegen eines Shitstorms macht, übersieht das Potenzial, das in einer solchen Meinungsmache steckt. Zum Ersten: Dieses Unternehmen ist Thema. Den Namen kennen jetzt viele, wenn auch zuerst mit einer negativen Botschaft. Die Reaktion auf diese Botschaft ist eine Chance für gute Werbung, ein gutes Image und einen guten Namen. Zum Zweiten: Eine Antwort auf einen Shitstorm braucht Offenheit und Transparenz, um auch langfristig in den Köpfen bleiben zu können. Warum nicht einen Blick in die Produktion erlauben? Warum nicht die Fehlkalkulation offen diskutieren und nach den Vorschlägen der Meckerer fragen? Wer im Netz Abhilfe verspricht, hat auch die Chance auf einen neuen Auftritt, der die Veränderungen und das Lernen aus dem Fehler präsentiert. Damit sind auf einen Schlag viele neue Unterstützer geworden, die vielleicht keine Kunden werden, aber doch den Namen des Unternehmens wertschätzen und zum positiven Image beitragen. Und wer weiß – später werden sie zu Bewerberinnen und Bewerbern, zu Mittlern in anderen Unternehmen oder gar zu Kunden.

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1460626

Erstellt von an 24 Feb 2017. geschrieben in Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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