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Plug-In-Hybrid als echter Allrounder?






 

Peter Siegert vom Green Mobility Team, der MMD Automobile GmbH, dem deutschen Mitsubishi Importeur, blickte gemeinsam mit Alexander Claus, Leiter des Forum ElektroMobilität e.V., auf dem diesjährigen Forum ElektroMobilität – KONGRESS unter die Motorhaube des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander
Claus: Herr Siegert, der Plug-in Hybrid Outlander sieht aus wie ein herkömmlicher SUV ? welche technischen Eigenschaften machen das Fahrzeug zu etwas Besonderem?
Siegert: Mit diesem Fahrzeug hat Mitsubishi weltweit das erste SUV-Modell geliefert, das gleich 3 Autowelten vereint: die Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs mit der Reichweite eines konventionell angetriebenen Pkws und der Funktionalität sowie der On- und Offroadfähigkeit eines leistungsstarken Allradlers.
Claus: Schauen wir mal unter die Motorhaube – wie wird der SUV angetrieben?
Siegert: Der Plug-in Hybrid Outlander verfügt über 3 Motoren, davon 2 elektrisch angetrieben. Mitsubishi setzt dabei auf die bereits im Elektropionier Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) bewährte Antriebstechnologie, kombiniert mit einem Benzinmotor einschließlich einer variablen Ventilsteuerung (MIVEC). Die in der Fahrbatterie gespeicherte Energie ? entweder von der heimischen Steckdose, einer öffentlichen Ladestation, einer Schnelladestation oder aus der Rekuperation ? erreicht Fahrleistungen auf Benzinerniveau. In puncto Aktionsradius fährt er dank 827 km Reichweite (Messung gem. EU-Verfahren) ebenfalls auf Augenhöhe.
Claus: Sie haben eben die heimische Steckdose angesprochen. Gibt es Bestrebungen seitens Mitsubishi, auch Ladetechnologien anzubieten, vielleicht sogar mit Blick auf bidirektionales bzw. gesteuertes Laden?
Siegert: Mit unseren beiden Modellen Electric Vehicle und Plug-in Hybrid Outlander sind wir zurzeit der einzige Hersteller, der in Deutschland bidirektional ladefähige Elektrofahrzeuge in Serie anbietet. Das heißt, der in das Fahrzeug eingespeiste Strom, kann jederzeit und überall wieder aus dem Fahrzeug entnommen werden, um zum Beispiel in freier Natur die unterschiedlichsten Werkzeuge und elektrischen Geräte zu betreiben. Oder was für Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlagen interessant ist: Mit dem überschüssigen Strom den heutige, moderne Photovoltaik-Anlagen liefern, kann das Fahrzeug betrieben werden und im Bedarfsfall auch als mobiler Pufferspeicher genutzt werden, wenn der Strom wieder in das Hausnetz eingespeist wird. Damit erfüllen sowohl das Electric Vehicle als auch der Plug-in Hybrid Outlander die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende.
Claus: Meine erste Probefahrt fand ich spannend; beim Wechsel von dynamischer zur sparsamen Fahrweise spürt man den Wechsel zwischen den verschieden Antrieben kaum. Wie realisieren Sie das?
Siegert: Je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand wählt die elektronische Antriebssteuerung automatisch den jeweils optimalen Fahrmodus und verbindet auf diese Weise bestmöglichen Komfort und souveräne Fahrleistungen mit höchster Kraftstoffeffizienz. So z.B. im Fahrprogramm ?EV Drive Mode?: zwei Elektromotoren treiben die Vorder- und Hinterachse jeweils rein elektrisch an ? der Plug-in Hybrid Outlander ist dann ohne jeglichen Benzinverbrauch und lokal CO2-emissionsfrei unterwegs.
Claus: Vielen Dank für das Gespräch.
Der Plug-in Hybrid Outlander wurde am 11.+.12. März auf dem Forum ElektroMobilität ? KONGRESS im Bereich der Fahrzeug-Ausstellung präsentiert. Neben dem SUV waren u.a. der CETOS von German E-Cars, der eFlinkster und der Opel Ampera zu ?erfahren?.
Weitere Informationen zur Jahresfachveranstaltung und zum Innovationsnetzwerk Forum ElektroMobilität e.V. stehen online zur Verfügung.

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Erstellt von an 25 Apr 2014. geschrieben in Auto/Verkehr, Bilder. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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