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Rheinische Post: Alles vergessen Kommentar Von Frank Herrmann





Noch hat sie nur die erste Hürde genommen, die
Steuerreform der US-Republikaner. Noch ist offen, ob sich auch im
Senat eine Mehrheit findet, nachdem das Repräsentantenhaus einen
Entwurf beschlossen hat. Was sich schon sagen lässt: Haben Amerikas
Konservative das Regierungsruder in der Hand, vergessen sie alles,
was sie in der Opposition über Staatsschulden gepredigt haben. Was
die Republikaner an Steuergesetzen präsentieren, wird den
20-Billionen-Dollar-Schuldenberg weiter anwachsen lassen. Trump sieht
das anders. Nach seiner Logik lösen niedrigere Abgaben einen
Wachstumsschub aus. Allein der Eckpfeiler der Reform, die Senkung der
Unternehmensteuer von 35 auf 20 Prozent, soll die USA zum
Wachstumsweltmeister machen. Und wo der Wirtschaftsmotor brummt,
werden über kurz oder lang die Löhne steigen. Es ist ein altes
Versprechen, nur ist es seit den Achtzigern unter keinem
konservativen Präsidenten je eingelöst worden. Warum die Rechnung
aufgehen soll, hat noch niemand seriös begründet.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 17 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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