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Rheinische Post: EKD-Ratsvorsitzender räumt Fehler beim Reformationsjubiläum ein





Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in
Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, räumt Fehler bei der
Organisation des Reformationsjubiläums ein. „Die frühe Bekanntgabe
erwarteter hoher Teilnehmerzahlen für einige der Großveranstaltungen
war im Rückblick ein Fehler“, sagte Bedford-Strohm der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe): „Es war einfach
der Versuch, viele Menschen einzuladen. Man müsste beim nächsten Mal
sicherlich vorsichtiger mit der Nennung von Zahlen sein.“ Nun sei es
so, fügte der bayerische Landesbischof hinzu, „dass schon eine Zahl
von 100.000 Besuchern als Defizitzahl wahrgenommen wird, obwohl sie
ja sehr groß ist“. Vor allem um die Besucherzahlen der
Veranstaltungen in Wittenberg, darunter eine sogenannte
Weltausstellung, hatte es öffentliche Diskussionen gegeben.
Bedford-Strohm zog aber insgesamt eine positive Bilanz – auch
jenseits der Debatte um Zahlen sei der Reformationssommer in
Wittenberg „in jedem Fall ein Erfolg“ gewesen: „Die Begeisterung der
vielen Tausend Jugendlichen ist nur einer von vielen Gründen dafür.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 11 Nov 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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