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Rheinische Post: Fahrplan statt Krawalle Kommentar Von Antje Höning





Es ist das gute Recht der Klimaschützer, gegen
die Braunkohle zu demonstrieren. Erst recht, weil die RWE-Blöcke die
größten Emittenten des klimaschädlichen Kohlendioxids in Europa sind.
Wer aber Gewalt anwendet und Gesetze bricht, diskreditiert sein
Anliegen. Anders als bei den Krawallen 2015 kam es nicht zum
Bagger-Sturm, was auch der Polizei zu verdanken ist. Doch erneut
drangen Aktivisten in den Tagebau ein und versuchten, Anlagen zu
blockieren. Das mag in grünen Kreisen als gewitzt gelten, tatsächlich
ist es nur gesetzeswidrig. Dabei ist die Sache, um die es heute bei
der Klimakonferenz in Bonn geht, zu wichtig, um sie Chaoten zu
überlassen. Wenn wir es als stärkstes Industrieland nicht schaffen,
auf klimafreundliches Wirtschaften umzustellen, wer dann? Auf Armin
Laschet kann die Kanzlerin dabei nicht setzen, der macht seit Jahren
kohlefreundliche Politik. Dabei geht es gar nicht um den Ausstieg
sofort. Was Klima, Region und RWE jetzt brauchen, ist ein Fahrplan
zum langfristigen Ausstieg nach dem Vorbild Atom und Steinkohle –
ohne die Lasten den Stromkunden aufzuhalsen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 5 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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