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Rheinische Post: Kommentar / Eine Hängepartie ist schädlich = Von Eva Quadbeck





Die Wirtschaftsunternehmen im Land, die
Verbündeten in Europa, die Freunde in der Welt – alle blicken
erstaunt auf Deutschland, bisher Hort der Stabilität. Diesen Ruf
sollte Deutschland aus eigenem Interesse nicht verspielen. Wir
brauchen möglichst schnell eine stabile Regierung. Dabei hilft es
nicht, wenn all jene, die nicht mehr bereit sind,
Regierungsverantwortung zu übernehmen, nun mit dem Finger auf die
Kanzlerin zeigen und rufen: Sie hat den Regierungsauftrag. Ja, den
hat sie. Aber wenn keiner mitmacht, lässt es sich nicht regieren.
Erstaunlich ist, wie unbeeindruckt die Appelle von Bundespräsident
und Bundestagspräsident die Angesprochenen lässt. Besser wäre es,
wenn die Parteien die Ratschläge der beiden ersten Männer im Staat
befolgen würden. Doch sie scheinen entschlossen zu sein, dies nicht
zu tun. Vor diesem Hintergrund ist ein Ende mit Schrecken einem
Schrecken ohne Ende vorzuziehen. Wenn es tatsächlich keine
Möglichkeit gibt, eine Regierungsmehrheit zu finden, dann sollte der
Weg zu Neuwahlen beherzt eingeschlagen werden. Das Ergebnis wäre
vermutlich nah am vorherigen Wahlausgang. Und dann bekommen wir doch
wieder ein Bündnis aus Union und SPD.

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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2621

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Erstellt von an 21 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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