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Rheinische Post: Kommentar: Kein Klima-Deal zulasten der Verbraucher





Wie so oft entzündet sich Grundsatzstreit an
der Energiepolitik. Hier prallen Grün und Schwarz-Gelb seit Gorleben
aufeinander. Mit allen Tricks versuchten Lobbyisten, die aktuelle
Schlacht zu gewinnen. Die Wahrheit kam manches Mal unter die Räder.
In Deutschland wird das Licht nicht ausgehen, wenn sieben Gigawatt an
Kohlekapazität stillgelegt werden. Das Netz leidet mehr unter zu viel
als zu wenig Strom. Dass man einiges abschalten kann, zeigt das
Angebot der Branche, auf fünf Gigawatt zu verzichten. RWE und Co.
würden viele Blöcke, die bei höheren Preisen für Verschmutzungsrechte
ohnehin unwirtschaftlich werden, gerne loswerden. Umso besser, wenn
der Staat dafür Geld locker macht. Hier droht Jamaika zum faulen
Kompromiss zu werden. Es ist vernünftig, einen Fahrplan für den
langfristigen Ausstieg festzulegen und den Betrieben die Freiheit zu
geben, wo sie stilllegen, anstatt sozialistisch eine Zahl von
Kraftwerken festzulegen, wie es die Grünen wollten. Was nicht geht:
dass Stromkunden erneut das Ganze, sprich: die milliardenschweren
Sozialplankosten, bezahlen. Da müssen die Konzerne, die lange die
Umwelt umsonst nutzten und externe Effekte produzierten, schon selbst
ran.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 16 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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