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Rheinische Post: Kommentar: Krankenhäuser müssen Ausfallgeld bekommen





Es ist schon ein starkes Stück, wenn Menschen
Leistungen von Ärzten und Krankenhäusern in Anspruch nehmen und sich
dann aus dem Staub machen, ohne zu bezahlen. Doch die Alternative
kann nicht heißen, dass kranke Menschen an der Pforte abgewiesen
werden. Das unterscheidet unser Gesundheitssystem von dem der USA, wo
Patienten zuerst die Kreditkarte vorlegen müssen, wenn sie behandelt
werden wollen. Sollten deutsche Krankenhäuser deshalb Opfer von
betrügerischen Patienten werden, woher diese auch immer kommen, muss
der Staat eintreten. Es ist Aufgabe der großen Solidargemeinschaft,
solche Ausfälle zu bezahlen. Denn die einzelne Klinik wäre ja nach
dem Zufallsprinzip betroffen, wenn sie Patienten nicht abweisen will
und kann. Die zunehmende Zahl von Krankenhaus-Prellereien muss aber
auch zu zusätzlichen Kontrollen führen. Wer ohne Papiere in ein
Krankenhaus eingeliefert wird, muss auch dort zumindest registriert
werden. Es kann nicht sein, dass Schlepper Busse voll mit Patienten
aus Bulgarien oder Rumänien nach Deutschland karren, um eine
kostenlose Behandlung zu erschleichen, nachdem sie zuvor bei den
kranken Menschen kräftig abkassiert haben.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1423698

Erstellt von an 11 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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