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Rheinische Post: Lückenhafte Aufklärung Kommentar Von Thomas Reisener





Es ist richtig, dass die Opposition im Landtag
alles unternimmt, um die Hintergründe der Kölner Silvesternacht
aufzuklären. Traurig ist, dass sie dafür ein Verfassungsgericht
bemühen muss. Es hätte der Landesregierung gut zu Gesicht gestanden,
die eingeforderten Unterlagen freiwillig zur Verfügung zu stellen.
Immerhin hat sie ja selbst nach „lückenloser Aufklärung“ gerufen.
Bislang hat niemand, wirklich niemand Verantwortung dafür übernommen,
dass in der Kölner Silvesternacht Hunderte Frauen auf offener Straße
sexuell bedrängt wurden. Und dass die Landesregierung fast vier Tage
brauchte, um überhaupt davon zu erfahren. Selbst der Kölner
Polizeipräsident, der das Bauernopfer geben musste, hat seinen Posten
nicht freiwillig geräumt. Die Mühlen des Untersuchungsausschusses
mahlen langsam. Der sehr professionelle Vorsitzende Peter Biesenbach
(CDU) muss viele Schleifen drehen, weil er keinen Fehler machen darf.
Im April legt er den Abschlussbericht vor. Das ist die wahrscheinlich
letzte Chance der Opfer auf eine Erklärung.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 16 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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