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Rheinische Post: NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung





NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung
nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf
erscheinende „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) aus Kreisen des
NRW-Innenministeriums. Die nächste Sammelabschiebung soll demnach „in
Kürze“ vom Flughafen München aus starten und keine Afghanen aus NRW
an Bord haben. Die ersten beiden Sammelabschiebungen, zu denen NRW
noch jeweils mehrere Afghanen angemeldet hatte, waren von Frankfurt
aus nach Kabul gestartet und hatten in NRW eine Koalitionskrise
ausgelöst: Die regierungsbeteiligten Grünen sind aus humanitären
Gründen strikt gegen Abschiebungen nach Afghanistan, während
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Abschiebungen nach sorgfältiger
Einzelfallprüfung unterstützt. Wie die „Rheinische Post“ aus
Regierungskreisen erfuhr, ist Jägers Verzicht auf eine Teilnahme an
der Sammelabschiebung ein Entgegenkommen an den grünen
Regierungspartner, der in der jüngsten Wählerumfrage herbe
Akzeptanzprobleme hinnehmen musste.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1458041

Erstellt von an 18 Feb 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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