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Rheinische Post: Rücktritt alternativlos Kommentar Von Georg Winters





Der Rücktritt des Sparkassen-Präsidenten Georg
Fahrenschon ist alternativlos. Entscheidend dafür ist nicht einmal
die Frage, ob Fahrenschon im strafrechtlichen Sinne Schuld auf sich
geladen hat, sondern die Erkenntnis, dass der oberste Repräsentant
deutscher Sparkassen bei der Steuererklärung einfach nicht schlampen
darf. Dass es nach dem Bekanntwerden der Steueraffäre mehr als eine
Woche gedauert hat, bis der Verbandschef diesen Schritt vollzogen
hat, ist schon ein Unding. Fahrenschons Zögern, das vermutlich den
Verhandlungen um die Modalitäten des Abschieds geschuldet war, kostet
ihn zusätzlich Glaubwürdigkeit. Sein Image ist so nachhaltig
beschädigt, dass eine Rückkehr auf die politische Bühne in Bayern
zumindest in nächster Zeit schwer vorstellbar erscheint. Sollten
Gegner in München das Ganze inszeniert haben, hätten sie ganze Arbeit
geleistet. Für die Sparkassen ist der Wechsel an der Spitze kein
Problem. Der Vizepräsident übernimmt kommissarisch, womöglich auch
dauerhaft. Die Zukunft ist längst eingeläutet.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 17 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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