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Rheinische Post: Subvention für die Immobilienverkäufer Kommentar Von Birgit Marschall





Wegen zu hoher Immobilienpreise sind viele
nicht in der Lage, Wohneigentum in Ballungsräumen zu erwerben, trotz
der historisch niedrigen Zinsen. Familien mit Kindern brauchen mehr
Fläche, deshalb ist es für sie besonders schwer. In Zeiten, in denen
die Demografie das Rentenniveau drückt, wird Wohneigentum als
Altersvorsorge aber noch wichtiger. Daher ist es im Ansatz richtig,
den Eigenheimerwerb zu erleichtern. Doch der Weg über Zuschüsse ist
falsch. Gerade auf angespannten Märkten führen staatliche
Subventionen nur zu weiteren Preissteigerungen: Der Staat zahlt
direkt in die Taschen der Verkäufer. Das war auch bei der
Eigenheimzulage so, der teuersten Subvention der Nachkriegszeit. Elf
Milliarden Euro wandte der Bund im Jahr dafür auf – so viel, wie ihm
heute fast seine gesamten Bildungsinvestitionen wert sind. Nur durch
deutlich mehr Wohnungen lassen sich am Ende die Preise auch dämpfen.
Zudem sollten die Länder die Grunderwerbsteuer senken. Es ist nicht
einzusehen, dass der Bund die Preise heruntersubventionieren muss,
während die Länder sie auf der anderen Seite durch Steuern in die
Höhe treiben. Auch die zu hohen Kosten für Notare, Grundbuchämter und
Makler müssen sinken.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 29 Nov 2016. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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