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Rheinische Post: Zu große Abhängigkeit Kommentar Von Kirsten Bialdiga





Es war ein denkbar schlechter Beginn für
NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU). Kurz
nach ihrem Amtsantritt machten erschreckende Bilder die Runde. Im
heimischen Schweinemastbetrieb ihres Ehemannes wurden Tiere mit
angefressenen Ohren und zerbissenen Schwänzen gefilmt. Und das bei
einer Ministerin, die auch für den Tierschutz zuständig ist. Schulze
Föcking versprach Aufklärung, geriet aber erneut in die Defensive:
Sie legte einen Bericht vor, der sie freisprach vom Vorwurf der
Tierquälerei. Anfertigen ließ sie ihn aber von Fachleuten aus dem
eigenen Ministerium, die sie als weisungsunabhängig bezeichnete.
Jetzt überrascht Schulze Föcking mit einem neuen Versuch, in die
Offensive zu kommen. Dem Thema Nutztiere will sie fortan größere
Beachtung schenken, gedacht ist offenbar eigens an eine Stabsstelle
im Ministerium. Ein bisheriger Referatsleiter wird sie wohl führen,
er wäre damit dem Gutdünken der Ministerin unmittelbar ausgeliefert.
Die überzeugende Aufarbeitung eines Skandals sieht anders aus.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 16 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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